Beim Verlegen von Terrassenplatten ist Sorgfalt gefragt

Terrassenplatten verlegen – eine praktische Alternative zur Holzterrasse. Denn Betonplatten faulen nicht und gehen auch nicht so schnell kaputt wie ihre hölzernen Kollegen.

Die eigene Terrasse – ein Traum für jeden Heimwerker mit Häuschen. Klar, dass man da auch mal überlegt, die Terrasse direkt selbst zu verlegen. Die größte Schwierigkeit bei dieser Aufgabe stellen  dabei nicht die Platten selbst, sondern das Präparieren des Untergrunds dar.

Für Terrassen werden meistens 3cm dicke Standardplatten verwendet. Diese reichen für eine normale Terrasse völlig aus und sind im Normalfall auch günstiger als die Spezialplatten aus Sandstein oder Quartz.

Die Platten werden auf einem Bett verlegt, und die Herstellung dieses Bettes ist nicht ganz einfach. Im günstigsten Fall ist eine glatt gegossene Betonunterlage vorhanden, manchmal kann man die Platten auch auf Estrich kleben. Meistens jedoch muss ein extra Bett für die Platten hergestellt werden.

Dazu wird der zu bettende Bereich zunächst mit Schnüren eingespannt. Diese müssen in der Höhe gespannt werden, die später das fertige Pflaster haben wird. Nun wird das Verlegebett aufgetragen. Das kann aus Sand, Splitt oder Mörtel bestehen und sollte etwa 4 cm hoch sein. In dieses Bett werden nun Abziehstangen, oder Rohre, dort eingeschlagen, wo vorher die Schnüre gespannt wurden. Sie sollten  genau so tief in das Bett eingedrückt werden, wie die zu verlegenden Platten tief sind. Danach wird mit einer gerade Holzlatte abgezogen.

Schließlich können die Platten verlegt werden. Dabei immer auf den Platten bleiben und nicht das sorgfältig angelegte Bett ruinieren!

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