Meine Heimwerkertipps

Selbst ist der Mann und auch die Frau natürlich
 


Archiv: Renovieren

Leider ist es oft nicht mit dem einfachen „Überpinseln“ von Heizkörpern und Co. getan. Wer es richtig machen will, der sollte einige Dinge beachten.

In erster Linie sollten alle Flächen, egal aus welchem Material, vor dem Anstrich gründlich gereinigt werden und damit fettfrei sein. Nur so lässt sich gewährleisten, dass die Farbe effizient auf der Oberfläche haften kann.

Metall Lackierung © flickr / tanakawho

Beim Anstrich vom Metall, ob nun Gartenzaun oder Heizkörper, kommt noch eine weitere Schwierigkeit hinzu, der Rost. Alle Flächen sollten unbedingt rostfrei sein. Ansonsten oxidiert das Metall unter der Farbe weiter und selbige wirft Blasen oder bröckelt ab. Rost ist bekanntlich der größte Feind allen Eisens.

Darum gilt vor jedem Anstrich:

Rost gründlich entfernen, am besten mit Drahtbürste, Sandpapier (80er-Körnung) oder mit Rostlöser, Oberflächen reinigen und sofort den Grundanstrich auftragen, bevor sich neue Korrosion bilden kann.

Immanent wichtig für einen gelungenen Erstanstrich von Metall ist eine entsprechende Grundierung.

Eine Grundierung erhört die Haltbarkeit des Anstrichs und schützt im besten Fall vor Rost. Sofern eine helle Oberfläche gewünscht wird, empfiehlt sich eine Grundierung mit Vorstreichfarbe. Sie ist universell einsetzbar und eignet sich für alle Holz- und Metallflächen.

Grau beziehungsweise Rotbraun ist Rostprimer gefärbt. Diese Kunstharz-Grundierung bietet optimalen Schutz vor Rost und ist für Innen- wie Außenflächen geeignet. Auch ist Rostprimer als Grundierung für Heizkörper dienlich, da er bis 200°C hitzebeständig ist. Aufgrund seiner dunklen Tönung sollte er aber nur Verwendung finden, wenn ohnehin ein dunkler Anstrich geplant ist. weiterlesen »


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Gerade in einem Altbau ist es schön, die alten Türen zu restaurieren und erhalten zu können. Dabei muss man die guten Stücken nicht immer zu einem Schreiner bringen. Mit Geduld und ein paar Tricks können Sie die Türen auch selber restaurieren.

Tür © flickr / Hamed Saber

Häufig sind alte Türen und Zargen aus Holz mit schier unzähligen Lackschichten versehen. Ist eine mühsam entfernt, stößt man auf die nächste. Viele Lacke sind dabei gut mit einem Heißluftfön aufzuweichen und mit einem Spachtel abzuschaben. Dabei muss man aufpassen, das Holz nicht mit den scharfen Kanten des Werkzeugs zu beschädigen.

Um letzte Farbreste aus Fugen oder Verzierungen zu entfernen, können diese abgebeizt werden. Auch bei alten Ölfarben, auf die man beim Restaurieren von Türen häufig stößt, lassen sich so entfernen. Dabei sind häufig mehrere Durchgänge erforderlich.

Doch das Abbeizen ist eine giftige Angelegenheit, nach der die Tür gründlich mit Wasser oder Lösungsmittel abgewaschen werden muss. Daher empfiehlt sich ein Abbeizen bei warmen Temperaturen, denn da trocknet das Holz schneller und die Räume können besser gelüftet werden. weiterlesen »


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Es ist wohl der Alptraum eines jeden Mieters und Hausbesitzers: Schimmelpilze an der Wand. Nimmt der Befall zu große Ausmaße an, wird das Heim schnell unbewohnbar. Schimmelpilze sind nicht nur lästig, sie können auch extrem gesundheitsschädlich sein. Wer unter ihnen leidet, sollte schnell handeln.

Erkrankungen der Atemwege, Allergien, Juckreiz oder Ausschlag, die gesundheitlichen Folgen können vielfältig sein aber auch nicht jeder wird durch Pilzsporen in der Luft krank. Jedoch besonders Kinder und ältere Menschen, also Personen mit schwächerem Immunsystem, sind besonders anfällig.

Schimmelpilz © flickr / jgurbisz

Schwarze Punkte an den Wänden, muffiger Geruch oder gar weithin sichtbares Sporengeflecht auf weißen Wänden sind meist untrügliche Zeichen für einen Pilzbefall. Aber nicht immer ist er so leicht sichtbar.

Auch hinter Tapeten, Verkleidungen oder in Zwischenwänden kann er sich verbergen und selbst wenn man ihn nicht sieht, so ist es beinahe sicher, dass die Raumluft mit Sporen kontaminiert ist. Die  häufigsten Vertreter dieser Organismen sind die Pilze Stachybotrys chartarum und Asperigillus niger.

In erster Linie ist hier Vorbeugung ein zwingendes Muss. Schimmelpilze benötigen eine Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent und dazu ein möglichst warmes Klima. Gerade feuchte Räume wie das Bad oder die Küche sind hier besonders gefährdet, aber auch an Fenstern und Außenwänden sammelt sich oft genug Feuchtigkeit um die kleinen Hausgäste anzulocken.

Hier hilft häufig nur Lüften, dreimal stoßweise täglich sollte die Regel sein. Kipplüften ist hingegen kontraproduktiv, die Räume kühlen aus, ohne das ein effizienter Luftaustausch stattfindet. Zimmer in denen gewaschen, geduscht oder gekocht wird, sollten häufige gelüftet oder mit elektrischen Absaugablagen ausgestattet werden. Die Luftfeuchtigkeit in jedem Raum sollte sich im Mittel bei 50 Prozent halten und auch die Raumtemperatur sollte nicht unter 18° Celsius sinken.

Wenn man erst einmal ein ausgewachsenes Schimmelproblem hat, kann sich die notwendige Sanierung über mehrere Monate hinziehen und sehr kostspielig werden. weiterlesen »


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Heimsauna ins Haus integrieren

Autor: Andre
abgelegt in: Bad, Renovieren

Eine Sauna ist heute kein Luxus mehr. Immer mehr Hersteller bieten Saunen an, die selbst  im kleinsten Haus ihren Platz finden und für wohlige Entspannung sorgen.

Seit es kompakte Saunen für den Heimbereich gibt, können sich viele einen Wellness-Tempel in den eigenen vier Wänden leisten und es vor allem auch platztechnisch realisieren. Klarer Fall: Heimsaunen sind angesagt wie nie - gerade in der Zeit, wo Wellness boomt - und dank den immer kompakteren Größe, bei voller Funktionalität, lassen sich sich perfekt ins eigene Haus integrieren. Ob im Bad, vielleicht im Keller, oder gar ein extra Sauna-Raum, ganz, wie es Gefallen findet.

Heimsauna © Flickr by thomaswanhoff

Die Sauna als Gesundbrunnen für Körper und Geist ist sowieso das ideale Mittel, um Müdigkeit, Anspannungen und die eigenen Antriebslosigkeit zu vertreiben. Zusätzlich stärkt regelmäßiges saunieren das Immunsystem, stärkt den Kreislauf und verhilft zu gesunder und schöner Haut.

Leider fehlt in unserem hektischen Tagesablauf oft die nötige Zeit, um die zumeist nicht vor der Haustür befindliche Sauna aufzusuchen und somit in den Genuss des – medizinisch empfohlenen – wöchentlichen Saunabesuchs zu gelangen. Zuhause saunen ist angesagt und die günstigsten Heimsaunen gibt es bereits ab 2500 Euro, inklusive Installation, in gut sortierten Baufachmärkten, zu bestellen.

Der Einbau einer Sauna kostet kein Vermögen. Insbesondere dann nicht, wenn man sie selbst baut.  Für eine Heimsauna gibt es keine baurechtlichen Vorschriften. Auch muss man für den Einbau kein Super-Handwerker sein. Viele Saunahersteller bieten komplette Sets an, die - natürlich traditionell aus Holz - leicht zu montieren sind. Die Preise beginnen bei rund 2.000 Euro; nach oben gibt es jedoch alle Preisklassen bis in die Größenordnung von 10.000 Euro.

Heimsauna © Flickr by keko.

Selbst Minikabinen mit vier Quadratmetern Grundfläche können Platz für bis zu vier Personen bieten.
Auch bei einer Minisauna sollte man darauf achten, dass man ausgestreckt liegen kann. Um aufrecht sitzen zu können, sollte der Abstand von der obersten Sitzbank bis zur Decke mindestens einen Meter betragen.

Für den Kaltwasserbereich sollte man mindestens 2 Quadratmeter einplanen, um ihn mit Schwallbrause und -oder einem Kneipp-Gießschlauch, je nach eigenem Geschmack -  und Fußwärmkübel ausstatten zu können.
Hier kann natürlich etwas mehr Platz nicht schaden.

Ein weiterer, großartiger Vorteil der Heimsauna, man kann sich seine Sauna gestallten wie man will. Ob rund oder eckig, oder mit einem verträumten Sternenhimmel oder auch ganz im Afrikanischen Stil.


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Die Wohnung schwitzt - Was nun?

Autor: Andre
abgelegt in: Renovieren

Feuchte Wände sind zwar nur ein kleines Übel, aber dennoch sollte schnell gehandelt werden. Denn wo die Feuchtigkeit schon da ist, dort erscheint auch der Schimmel bald

Nasse Wände sind nicht zwangsläufig ein Zeichen für schlecht abgedichtete  Häuser und fehlende Wärmedämmung. Häufig  handelt es sich um Schwitzwasser oder Kondensationsfeuchtigkeit.

Kondensation © flickr / eriwst

Die Raumluft kann je nach Temperatur nur ein bestimmtes Maß an Feuchtigkeit aufnehmen. Man spricht hierbei von relativer Luftfeuchtigkeit. Wird die Sättigung überschritten, entsteht Tauwasser. Dies ist auch der Fall, wenn “feuchte” Luft auf kalte Oberflächen trifft. Jeder von uns erlebt dieses Phänomen täglich am Spiegel nach dem morgendlichen Duschen. Derartige Kondensation ist vor allem an kalten Außenwänden ein Problem.

Wenn also das Haus selbst nicht undicht ist, gelangt die Feuchtigkeit oft durch Wärmebrücken, direkte Verbindungen nach außen über Balken, Pfeiler usw., Kochen, Waschen und Duschen oder auch durch Transpiration von Menschen, Tieren und Pflanzen in die Wohnung. Weiterführende Hinweise in Sachen Kondensationsfeuchtigkeit sind hier zu finden.

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Wärmedämmung ist momentan in aller Munde und wird teilweise auch staatlich gefördert. Doch was ist das überhaupt, von dem Offensichtlichen mal abgesehen?

Wärmedämmung © Flickr /Bryn PinzgauerRein technisch gesehen ist es nicht die Isolierung, die normalerweise bei der Elektrik verwendet wird. Aber es läuft auf dasselbe hinaus. Es geht also um die Verhinderung der Fluktuation der Wärme.

Der Effekt (und das ist wohl der Grund für die momentane Popularität des Wortes) ist die Senkung der Heizkosten. Zudem sind neuere Gesetze sehr wohl auf die Wärmedämmung angelegt. Aber es hält auch die Hitze im Sommer draußen.

Um den Effekt zu erreichen werden Dämmstoffe an den Außenwänden der zu versorgenden Gebäude befestigt.  Dazu wird Stein oder Glaswolle, aber auch Holzfasern, Zellulose, Hanf, Wolle, Schilfrohr oder Kokos, benutzt.

Auch Schaumstoffe, wie man sie vom Bad kennt, werden vor allem für die Ecken und Abschlüsse benutzt. Diese Stoffe bestehen in der Regel aus Polyäthylen, Polystyrol, Neopor oder Polyurethan. Aber selbst die Luft im Vakuum kann diesen Effekt aufzeigen.

In Deutschland wird normaler Weise mit Schalen gebaut. Derart dient die erste Schicht der Stabilität und die zweite Schicht der Wärmedämmung.

Wärmedämmung wird übrigens als λ-Wert dargestellt. Die Einheit ist W/(mK) und erklärt die Meter, die zur Dämmung benötigt werden - entsprechend der Temperatur und der Wärmefluktuation.

Wichtig ist dabei nicht die Wärmeleitung sondern die Wärmespeicherung und die Problematik besteht darin, dass diese Stoffe nicht nur Wärme, sondern auch Wasser speichern können, was zu Schäden an der Bausubstanz führen kann.


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Wenn es schnell gehen muss, nutzt man Blitz-Zement. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn Blitz-Zement ist nicht überall anzuwenden!

Bei Blitz-Zement handelt sich um einen Zement der schnell austrocknet, oder wie man im Fachjargon sagt, aushärtet. Der Vorteil dieser Substanz ist ist auf die Feinkörnung zurückzuführen. Der Zement wird angerührt, wie normaler Zement, härtet aber schon nach 15 Minuten komplett aus.

Vor allem bei Montagen bietet sich der Blitz-Zement an. Dieser wird auch so fest, wie der Herkömmliche Zement, ist aber etwas teurer. Aber bei einem Hausbau, würde ich das nicht nutzen.

Zementmischer © Flickr/ dailyinvention
Blitz-Zement härtet nach 15 Minuten aus.

Es wird zwar immer damit geworben, dass diese Form von Zement frostbeständig und wasserdicht ist, für Innen und Außen. Aber ich habe schon in einigen Foren gelesen, dass dies nicht stimmt. Vielleicht hängt es mit der Produktionsfirma zusammen, aber in den Foren wurde kein Name genannt.

Generell würde ich sagen, dass man einige Renovierungen durchaus mit dem Blitz-Zement machen kann. Aber für Außen und für nasse Bereiche würde ich dann doch lieber den traditionellen Zement nehmen.

Erkennbar ist der Zement übrigens an der Abkürzung “R” - das steht für Rapid, also schnell, also schnell härtend.


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Imprägnierung des Balkons

Autor: Andre
abgelegt in: Renovieren

Er ist immer dem Wetter ausgesetzt und das bedeutet eine große Belastung: der Balkon. Doch dem armen Außenseiter kann geholfen werden.

Mit der Imprägnierung kann man viel erreichen. Dabei ist es egal, ob der Balkon aus Fliesen, Keramik, Beton oder Stein besteht - Abhilfe leisten hier einige Produkte. Bekannt sind hier die Marken Ceresit und Mem.

Balkon im Winter © Flickr /RocketScientistJan
Rechtzeitig imprägnieren, dann kann der Winter kommen!

Allerdings darf man die zu schützenden Stoffe nicht hermetisch abschließen. Die Materialen müssen weiterhin Luft bekommen können. Ansonsten kann der Wasserdampf nicht entweichen und dieser stellt sich immer ein. Der Effekt wäre durch Feuchte verursachter Schimmel. Die Imprägnierung ist eine Schutzschicht, die das Material unempfindlicher gegen Wasser macht, aber es dennoch nicht komplett einschließt.

Gerade vor einem anstehenden Winter ist dies die beste Möglichkeit die Bausubstanz zu schützen - nicht nur vor Wasser, auch vor Frost. In dieser Manier kann man sich aufwendige Reparaturarbeiten vielleicht ersparen.

Eine kurze Anleitung:

Zunächst die Flache gründlich säubern, dann die Imprägnierung auftragen und gleichmäßig verteilen. Nach einer Einweich-Zeit von ungefähr fünf Minuten, kann man die überschüssige Imprägnierungsmasse mit einem feuchten Tuch abwischen. Diese Imprägnierung hält in der Regel einige Monate.

Dabei eignet sich eine solche Imprägnierung auch für Nassräume - hier sollte man aber unbedingt gut lüften und vorher die Innentauglichkeit nachprüfen.


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Bei einem Wanddurchbruch ist eines das aller Wichtigste: die Statik. Also hol Dir einen Statiker.

Wanddurchbruch © Flickr /tanaisSchon wenn man einen Stein aus der Wand entfernt, ist die Statik bei manchen Wänden gestört. Hierbei sollte man dringend einen Experten konsultieren.

Statiker heißen diese Menschen. Sie kontrollieren ob die Wand, die durchbrochen werden soll, eine sogenannte “Tragende Wand” ist. Das bedeutet, dass diese Wand das Haus mitträgt. Die Funktion dieser Wände ist nicht zu unterschätzen. Ohne sie, ist das ganze Gebäude in der Gefahr einzustürzen.

Heutzutage wird die Raumaufteilung anders gewünscht, als sie es war, als man diese Gebäude gebaut hat. Vor allem steht aber zunächst der Gang - sofern man zur Miete wohnt - zur Hausverwaltung. Diese muss unbedingt benachrichtigt werden.

Die zweite Stufe ist das Urteil eines Statikers. Wenn dieser sein “Okay” gibt, dann steht dem Wanddurchbruch nichts mehr im Weg. Außer vielleicht noch zu checken, ob dort Leitungen verlaufen. Mit Messgeräten kann man Messen ob dort Stromleitungen verlaufen, das kennt man auch vom Bohren.

Wenn das Loch zum Durchgang geworden ist, muss man sich einen Kopf machen, wie die zusätzliche Abstützung durch Holz- oder Stahlkonstruktionen dauerhaft haltbar gemacht werden kann. Diese Stützen werden dann durch die Steine der Mauer verdeckt.

Na dann: Viel Erfolg!


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Ein kurzer Überblick, was man beim Bohren beachten soll und wie man, auch unter schwereren Umständen, das Zeugs an die Wand bringt. Auch wenn man an sich leicht ist, sollte man gewisse Regeln einhalten. 

Bohren © Flickr /tanakawhoZunächst lohnt es sich immer die Wand auf vorhandenen Stromleitungen zu untersuchen.

Das kann man einfach tun, in dem man ein Messgerät nimmt und es an die Stelle, an der man bohren will, hinhält. Leuchtet es auf, so sollte man sich einen anderen Platz suchen. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass das Gerät selbst genug Strom hat - sprich: ob die Batterien noch gut sind.

Beim Bohren selbst kann man sich folgendes immer zu Herzen nehmen: Je härter das Material ist, desto niedriger sollte die Geschwindigkeit sein! Dabei kann der Druck hoch geraten, aber man sollte den Bohrer selbst die Geschwindigkeit aussuchen lassen. Dies gilt vor allem bei Natursteinen, aber auch bei Fliesen.

Welchen Bohrer man nimmt, hängt ebenfalls von der Härte des Gegenstandes ab. So empfiehlt es sich bei harten Materialien einen dünnen Bohrer zu nehmen. Also mit ungefähr 4 Millimeter vorbohren und dann mit der gewollten Größe hinterher. Das geht nun besser und schneller, da der Kern des Bohrers keinen Widerstand mehr hat und nur das Loch vergrößert. Wichtig dabei ist auch, dass man den Bohrer dabei im selben Winkel aufsetzt, wie zuvor.

Wenn das Gemäuer etwas älter ist und vielleicht schon morsch, dann treibt man einen Buchholz-Keil in die Wand und bohrt in das Holz. Dazu aber dann einen Holzbohrer nehmen.

Dann dürfte dem Bohr - Erlebnis nichts mehr im Weg stehen.


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