Damit Regenwasser zügig abfließen kann: Das richtige Drainagesystem für Nutzdächer

Schon heute leben etwa drei Viertel der deutschen Bevölkerung in Ballungsräumen und Städten. Da Freiflächen in den eng besiedelten Quartieren knapp werden und jeder Quadratmeter teuer ist, rücken die Dächer von Gebäuden immer mehr in den Fokus von Bauherrn, Hausbesitzern und Architekten. Die riesigen Areale auf den Flachdächern lassen sich je nach Lage und Beschaffenheit unterschiedlichen Nutzungen zuführen: So kann beispielsweise auf dem Dach eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes ein Parkdeck für Autos geplant werden, auf Schulen und Kindergärten können Sport- und Spielplätze entstehen und Dächer von großen Einkaufzentren und Geschäftsgebäuden lassen sich in öffentlich zugängliche Plätze mit Erholungszonen, Bänken und Cafés verwandeln. Auch im privaten Wohnbereich werden Dachterrassen immer beliebter, da sie meist recht großzügig gestaltet sind und den Wert einer Immobilie steigern.

Besonders schön ist es natürlich, wenn solche Nutzdächer nicht nur aus gepflasterten oder asphaltierten Flächen bestehen, sondern wenn es dort auch intensiv begrünte Bereiche mit Stauden, Rasenflächen, Sträuchern und eventuell sogar Bäumen gibt. Diese werten das Nutzdach nicht nur optisch auf, sie machen es auch zu einem Ort, an dem man sich wirklich gerne aufhält. Gemäß der Abdichtungsnormen sind auf Dächern, auf denen Pflanzsubstrat ausgebracht wird, Dränschichten anzubringen. Das ist wichtig, damit überschüssiges Gieß- und Regenwasser abgeleitet werden kann. Ein sicher funktionierendes System ist gerade jetzt, wo aufgrund des Klimawandels immer häufiger mit Starkregenfällen zu rechnen ist, entscheidend. In der Regel werden solche Dränschichten heute aber nicht nur unter der Begrünung, sondern auf der gesamten Nutzdachfläche aufgebracht – also auch unter Spiel- und Sportbereichen, Geh- und Terrassenbelägen. Bestimmte Produkte können sogar unter Fahrbelägen eingesetzt werden.

Das niederländische Unternehmen Nophadrain entwickelt, entwirft und produziert seit 1990 Komponenten und intelligente Komplettsysteme für die Einrichtung nutzbarer Dachflächen. Bei der Realisation der Projekte arbeitet man eng mit den Auftraggebern zusammen. So ist es möglich, äußerst flexibel auf die Wünsche und Anforderungen von Architekten, Landschaftsplanern oder Gärtnern sowie auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.

Von der Rolle

Herzstück eines jeden Aufbaus für eine genutzte Dachfläche sind Drainagesysteme. Nophadrain hat druckstabile CE-markierte Systeme entwickelt, die für jede bauliche Ausgangssituation und alle geplanten Nutzungen der Fläche die passenden Lösungen bieten. Die Art, wie ein Gebäude gedämmt ist – ob es sich beispielsweise um ein sogenanntes Warmdach oder ein Umkehrdach handelt – spielt bei der Auswahl des richtigen Drainagesystems eine wichtige Rolle.

Das Drainageelement bildet im Dachaufbau ein großzügiges Kanalsystem, das zum einen für die Belüftung, zum anderen für den Abtransport von überschüssigem Wasser sorgt. So wird verhindert, dass sich hydrostatischer Druck auf dem Dachabdichtungssystem aufbaut, der dann unter Umständen Lecks verursachen kann. Die Systeme bestehen aus leichter, aber dennoch sehr belastbarer Kunststoff-Noppenfolie. Für begeh- und befahrbare Flächen, auf denen sogar LKWs fahren können, empfiehlt Nophadrain beispielsweise das ND 620hd Drainagesystem, welches eine Druckfestigkeit von 1.200 kPa aufweist und eine Aufbauhöhe von acht Millimetern hat. Bis zu 27,5 Millimeter hoch sind die ND Drainagesysteme, die vor allem unter extensiver Begrünung verlegt werden. So wird die notwendige Belüftung des Wurzelraumes sichergestellt und die größeren Wassermengen, die hier anfallen, werden schnell und sicher abgeleitet. Das ND 6+1 Drainagesystem verfügt zudem über Mulden, in denen ein Teil des Wassers für die Pflanzenversorgung gespeichert wird.

Die Drainagesysteme von Nophadrain sind – abhängig von der Anwendung – an der Oberseite mit einem Filtervlies oder Filtergewebe überzogen. Diese verhindern, dass Partikel aus den darüber liegenden Schichten des Dachaufbaus ausgeschwemmt werden, sich im Kanalsystem festsetzen und so die Funktionsfähigkeit der Systeme beeinträchtigen können. Die Geotextilien sind nicht thermisch mit dem Noppenkern verbunden, sondern fest verleimt. Verschiebungen, die Beschädigungen oder Beeinträchtigungen der Entwässerungsleistungen zur Folge hätten, werden so ausgeschlossen. Einige Drainagesysteme haben außerdem auf der Unterseite eine Gleit- und Schutzschicht, um die darunter verlegten Folien vor mechanischen Einflüssen zu schützen. Da die ND Drainagesysteme als Sandwich-Element auf einer Rolle geliefert werden, lassen sie sich schnell und unkompliziert verlegen.

Nophadrain produziert CO2 neutral im eigenen Unternehmen in Kerkrade und verwendet so weit wie möglich recycelte Grundstoffe, die im firmeneigenen Labor ständig kontrolliert werden. Darüber hinaus werden die Komplettsysteme schon seit vielen Jahren von der TU München getestet. Sie werden dabei umfangreichen Belastungs- und Überrollversuchen unterzogen.

Weitere Informationen: www.nophadrain24.de

Bild und Text: Nophadrain

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