Das Berufsfeld des Elektrotechnikers

Der Elektriker ist ein Berufsbild, das in den Bereich Elektrohandwerk fällt. Seine Aufgabe ist der Bau, die Reparatur und die Wartung von elektrischen Anlagen aller Art. Ein Elektriker arbeitet sowohl im eigentlichen Handwerk wie auch im Fachhandel und bei Energieversorgern. Da das Tätigkeitsgebiet sehr breit ist, können sie in fast jeder Branche tätig werden. Mit zunehmender Technisierung steigen auch die möglichen Berufsfelder. Deshalb ist der Beruf breit gefächert.

Gerade in der Kommunikationstechnik wurde in der Vergangenheit ein großes Aufgabenfeld erschlossen. Aber auch die grünen Energieformen sind im Vormarsch, so dass sich der Beruf auch in diesem Bereich immer stärker ausdehnt. Neben dem Dachdecker sind auch sie für die Montage von Solaranlagen zuständig. Darüber hinaus arbeiten sie auch auf Baustellen. Hier verlegen sie Leitungen in Neubauten oder auch bei der Sanierung und Renovierung von Altbauten.

Soziale Kompetenz ist wichtig

Elektriker haben zu vielen Personen einen engen Kontakt. Auf dem Bau arbeiten sie sehr eng mit der Baustellenleitung zusammen. Im Anlagenbau müssen sie sich mit den Ingenieuren besprechen. Sind sie im Kundendienst tätig – wie viele in diesem Berufsfeld – dann haben sie direkten Kontakt zu den Kunden. Bedingt durch die vielfältigen sozialen Kontakte muss der Elektriker deshalb auch ein hohes Maß an sozialer Kompetenz mitbringen.

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Die Ausbildung

Das Handwerk wird in einem dualen Ausbildungsgang erlernt. Dabei werden die praktischen Teile im Betrieb mit den theoretischen Inhalten in der Berufsschule kombiniert. Auf dem Plan stehen vor allem die berufsbezogenen Inhalte. Da gerade die Elektrik fast vollständig auf den physikalischen Grundlagen basiert, muss ein physikalisches Verständnis vorhanden sein. Darüber hinaus sollten die Kenntnisse der Mathematik ausreichend sein, da gerade in diesem Beruf viele Berechnungen durchgeführt werden müssen. In der Praxis sollten gute motorische Fähigkeiten vorhanden sein. Neben der Feinmotorik sollte auch die Grobmotorik ausreichend sein. Der Elektriker hat nicht nur Feinarbeiten zu erledigen, sondern auch Arbeiten, die eine gute und präzise Grobmotorik verlangen. Auf den ersten Blick erscheint die Arbeit leicht. Dennoch muss eine gute körperliche Eignung vorliegen. Der Elektriker muss auch in der freien Natur arbeiten. Deshalb ist er den Witterungen ausgesetzt. Ein schwachse Immunsystem könnte daher sehr schnell zu Krankheiten führen. Darüber hinaus wird in diesem Beruf sehr oft in gebückter Haltung gearbeitet. Diese Haltung ist anstrengend, so dass der Stütz- und Bewegungsapparat gesund sein sollte. In vielen Fällen müssen zudem schwere Gewichte verschoben oder angehoben werden, was ebenfalls eine gute körperliche Voraussetzung unabdingbar macht. Bedingt durch relativ dunkle Arbeitsplätze sollte auch die Sehkraft ausreichend sein.

Spezialisierungen nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung hat der Elektriker die Möglichkeit, sich auf einen bestimmten Bereich zu spezialisieren. Gerade im Bereich der Hochspannungsanlagen sind allerdings hierfür spezielle Fortbildungen notwendig. Im Bereich des Hochbaus müssen die Berufsangehörigen auch mit Werkzeugen umgehen können, die nicht direkt auf die Elektrik bezogen sind. Hierunter gehören beispielsweise Nutfräsen und Ähnliches. Des weiteren können die Elektriker auch in der Industrie eingesetzt werden. Gerade wenn Schaltschränke gebaut werden müssen, kommen sie hier zum Einsatz. Viele Schaltschränke werden individuell angefertigt. Der Elektriker ist in der Lage, die jeweiligen Pläne zu lesen und die Anlagen herzustellen. Der Beruf bietet darüber hinaus noch die Möglichkeit der Fortbildungen und Höherqualifizierungen. Hier steht in der Regel der Meisterbrief im Vordergrund. Aber auch ein Studium der Elektrotechnik kann mit dem Berufsabschluss angestrebt werden.

Foto: Peter Mautsch – Fotolia

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