Ein Maurer zieht Wände hoch

Beim Beruf des Maurer handelt es sich um einen Beruf, der im heutigen Bauhandwerk eine sehr große Bedeutung hat. Anders als in früheren Jahren, legen die Maurer heute wieder sehr großen Wert auf ihre Traditionen. Dies bedeutet letztlich, dass viele nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung wie einst auf Wanderschaft gehen und sich an Baustellen verdingen, vor allem an privaten Hausbau-Baustellen. Diese nehmen das Angebot der sich auf der Walz befindlichen Mauerer natürlich gerne an. Vor allem wenn sie selbst den Hausbau organisieren.

Teamfähigkeit

Die sich auf Gesellenwanderung begebenden Maurer müssen jedoch ein Höchstmaß an Teamfähigkeit beweisen, weil sie immer wieder mit anderen Menschen zusammenarbeiten. Eine Zusammenarbeit ist an der Baustelle mit dem Zimmermann (Zimmerer) und dem Glaser, dem Stuckateur und dem Elektriker sowie dem Heizungsbauer von Nöten. Auf der Baustelle ist es nötig, dass der Maurer außer seiner Leistungs- und Einsatzbereitschaft, seiner Zuverlässigkeit, seiner Pünktlichkeit, seiner Ehrlichkeit und seiner selbstständigen Arbeitsweise und Kritikfähigkeit auch angemessene Umgangsformen. mit an die Baustelle bringt. Darüber hinaus ist beim Mauern ein exaktes Arbeiten mit der Wasserwaage, der Nivelliergeräten und dem Lot erforderlich. Dabei muss der Maurer natürlich auch Umsicht auf der Baustelle walten lassen. Vor allem bei dem Arbeiten auf Leitern, auf Gerüsten und auf Hebebühnen. Sehr flexibel muss der Maurer natürlich auch sein. Denn viele Bauherrn haben während der Bauphase plötzlich auch Änderungswünsche oder Zusatzwünsche.

Aufgabenbereiche

Vom Berufsbild her gesehen ist ein Maurer ein Bauhandwerker. Dessen Kerntätigkeit besteht im Erstellen von einem Mauerwerk. Damit ist der Maurer der Hauptbauhandwerker des Rohbaus, wenn es um das Erstellen von einem Gebäude geht. Das Berufsbild des Maurers hat sich jedoch im Zuge der fortschreitenden Arbeitsteilung im Bauwesen auch sehr verändert. Dabei wurde der Maurer nach seinem Berufsbild her zu einem Spezialisten. Der Maurer führt heute daher nicht nur Maurerarbeiten durch, sondern auch Beton-, Stahlbeton- sowie Estrich- und Putz- aber auch e Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten.
Die Berufsausbildung zum Maurer dauert drei Jahre. Handwerkliches Geschick ist auf jeden Fall gefragt, wenn man diesen Ausbildungsberuf ergreift. Die Ausbildung findet im Rahmen des dualen Systems statt. Das heißt unter anderem auch, dass dem Maurer während der Ausbildung ein sehr hohes Bewusstsein auch im Bezug auf Sicherheit am Arbeitsplatz vermittelt wird. Das Ziel jeder Ausbildung zum Maurer ist dabei, dass dieser in der Lage ist nach der abgeschlossenen Ausbildung nach Plan von der Kellersohle aus bis unter den Dachstuhl die in seinen Arbeitsbereich fallenden Tätigkeiten korrekt auszuführen.

Ausbildung

Um eine Ausbildung zum Maurer beginnen zu können genügt ein Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand. Nach abgeschlossener Ausbildung findet der Maurer Arbeitsmöglichkeiten in Bauunternehmen und in deren Hilfsbetrieben, aber auch in Spezialbetrieben, in Betonbaufirmen und auch in der Fassaden- und Außenwandverkleidung. Die Ausbildung läuft so ab, dass der Maurer während der dreijährigen Ausbildungszeit nach zwei Jahren die Qualifikation erfolgen kann. So kann ein Maurer zum Beispiel sich zum Hochbaufacharbeiter ausbilden lassen. Vor dem Beginn einer Ausbildung zum Maurer ist es sinnvoll, wenn beim künftigen Azubi Interessen an dem fachmännischen Herstellen von Mauerwerk vorhanden ist, und zwar aus natürlichen und künstlichen Steinen. Die Azubis sollten sich aber auch das Mauern von Umfassungs- und Zwischenwänden von Kellergeschossen zutrauen.

Foto: photoclicks – Fotolia

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