Gartenunfälle vermeiden!

Im Haushalt passieren, statistisch gesehen, die meisten Unfälle. Zum Haushalt gehört auch der Garten und in diesem werkelt man mit scharfem Gerät wie Säge, Axt und Heckenschere. Ein äußerst beunruhigender Gedanke. Damit Sie sicher in Ihrem Garten agieren, sollten Sie ein paar einfache Tipps befolgen. So lässt sich das Risiko eines Unfalls auf ein Minimum reduzieren.

Die richtige Schutzkleidung

Viele unterschätzen die Werkzeuge mit denen sie arbeiten und deren Wucht. Wird beispielsweise Holz gehackt, führt um Handschuhe, Sicherheitshose und Gartenstiefel kein Weg herum. So wird die Gefahr des Abrutschens verhindert und sollte es doch passieren, kann die Sicherheitshose verhindern, dass schlimmeres passiert. Die Schuhe schützen die Füße vor herunterfallenden Gegenständen wie Holz, Werkzeug oder Ziegeln. Für die Arbeit mit Kettensäge, elektrischer Heckenschere und Rasentrimmer sollte ergänzend Sicherheitsjacke, Helm, Sicht- und Hörschutz getragen werden. Für kleinere Gartenarbeiten ist eine Gartenschürze empfehlenswert. Sie schützt ihre Kleidung vor eventuellen Rissen und verfügt über mehrere Taschen, die praktisch sind um alle Utensilien, wie zum Beispiel Schere oder Blumensamen, schnell zur Hand zu haben. Generell gilt: Tragen Sie Kleidung, die ruhig schmutzig werden und kaputt gehen darf.

Wartung von Werkzeug und Co

Werkzeug und Maschinen werden meist nicht vorschriftsmäßig verstaut und gepflegt. Die Realität ist meist die enge Garage, der feuchte Keller oder ein undichter Schuppen. Das kann schnell gefährlich werden! Eine Kettensäge kann nicht nur stumpf werden, sondern es besteht auch die Gefahr von Kabelbruch oder Späne und Holzsplittern, die sich im Schwert verfangen und die Kette bei der nächsten Benutzung blockieren können. Ist das Kabel kaputt muss es sofort ersetzt werden, es reicht nicht das Kabel mit Isolierband abzukleben. Gibt es Probleme bei der Benutzung, muss das Werkzeug immer zuerst vom Strom getrennt werden. Greifen Sie niemals in das laufende Gerät.

Spielplatz im Garten

In immer mehr Gärten sieht man große Gartentrampoline. Experten warnen jedoch davor, die Sicherheitsrisiken nicht zu unterschätzen. Einer der häufigsten Gründe für Trampolinunfälle ist das Fehlen eines Sicherheitsnetzes am Rand des Trampolins. Des Weiteren sollte das Trampolin nur auf Rasen aufgestellt und korrekt am Boden fixiert werden. Hersteller weisen ausdrücklich daraufhin, sich an die Sicherheitsregeln zu halten:

  • nur eine Person
  • keine Gegenstände
  • keine Schuhe

Die Unfallgefahr ist besonders hoch, wenn die Spielgeräte, die im Keller oder der Garage überwintert haben, wieder ans Tageslicht geholt werden. Das Spielzeug sollte vor der Benutzung auf jeden Fall sorgfältig auf Sicherheitsmängel überprüft werden, so wie das eigene Werkzeug.

Bildherkunft: by-studio – Fotolia




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