Insektenschutzmittel – Los wird man die kleine Plagegeister wohl nie

An machen Sommertagen sind sie der einzige Wermutstropfen. Sie surren, sie krabbeln sie stechen. Nicht nur, dass sie uns im Freien nerven, nein…. auch im Haus werden wir sie oft nicht los.

Wirklich dauerhaft kann man sie wohl nie vertreiben, weder mit ABC-Waffen noch mit Hausmittelchen. Aber „kleine“ Erfolge lassen sich durchaus erzielen.

Für den persönlichen Schutz gibt es natürlich bewährte Cremes und Sprays alá Autan und Co., aber jene sind wohl kaum für die flächendeckende Anwendung im Eigenheim gedacht und nützen eigentlich nur etwas im Garten oder auf der Veranda.

Der sicherste Insektenschutz ist natürlich der, sie gar nicht erst in das Haus zu lassen. Insektengitter bzw. Fliegengitter bieten hier den besten Schutz. An Fenstern lassen sie sich häufig recht einfach mittels selbstklebenden Klettverschlüssen oder Aufhängungen montieren. Ihr Einbau in Türen setzt meist das Vorhandensein eines Rahmens oder einer Zwischentür voraus. Inzwischen lassen sich auch Dachfenster problemlos mit Fliegengittern ausrüsten. Hier bieten sich Gitter aus elastischem Gewebe an.

Der Nachteil dieser Gitter aus Glasfaser, Draht oder Kunststoff ist, dass sie leider nicht nur die „Krabbler“ draußen halten sondern auch die Lichtdurchlässigkeit und die Luftzirkulation negativ beeinflussen, vom rein optischen Nachteil einmal abgesehen.

Fürs Schlafzimmer bietet sich zudem der Einsatz eines Moskitonetzes an. Jenseits von Afrika lohnt sich dieser Aufwand aber eigentlich nur, wenn man in der Nähe von mückenverseuchten Feuchtgebieten wohnt und der Insektenbefall unerträglich wird.

Die Gitter und Netze sollten das meiste Getier auf Abstand halten. Hat man aber zum Beispiel nur ein Problem mit unangemeldet hereinplatzenden Ameisen, dann kann schon doppelseitiges Klebeband für einen Grenzstreifen sorgen, welchen die kleinen Burschen selten überqueren können.

Sollten die Tiere aber dennoch in das Heim gelangen, so gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, sie wieder los zu werden. Mit Aromastoffen, ob nun in der Kerze oder in einem Verdampfer, oder UV-Lampen lassen sie sich oft vertreiben, oder naja, beseitigen. Unbestätigt ist zum Beispiel die Wirksamkeit von unterschiedlichen Klimazonen. Vermutungen besagen, dass gerade Stechmücken es vermeiden vom Warmen ins Kühle zu fliegen.
Von Hochfrequenzimpulsgebern weiß man inzwischen, dass sie wirkungslos sind.

Wer die Tiere unbedingt von der Wand sprühen will, kann es ja einmal mit herkömmlichen Haarspray versuchen, dies ist oft genauso wirksam wie die chemische Keule.

Und wenn das nichts hilft, gibt es ja immer noch die gute alte Fliegenklatsche, wenn dann rohe Gewalt wirklich nötig ist.

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