Kompost anlegen leicht gemacht!

Zu jedem ordentlich Garten gehört ein Kompost. Der lässt sich mit ein wenig Aufwand ganz leicht selbst anlegen.

Gartenarbeit wird ja oft unter den „leichteren“ Heimwerkertätigkeiten abgelegt. Dabei gibt es im Garten mindestens genauso viel zu tun wie im Inneren des Heims. Gerade im Frühling, wenn alles wächst und geschnitten werden muss, steckt in der Gartenarbeit einiges an Schweiß und Mühen. Heute sehen wir uns an, wie man einen richtigen Kompost so anlegt, dass er auch einige Zeit hält und optimale Ergebnisse liefert.

Die Vorteile eines Kompost

Die Vorteile, sich selber einen Kompost anzulegen, sind klar: Küchenabfälle haben immer einen Platz, und man tut noch etwas Vernünftiges mit ihnen. Außerdem ist ein Kompost ein gutes Anlaufziel für Kleintiere, die Futter suchen, zum Beispiel Vögel. Und natürlich liefert ein Kompost gute Erde, die sowohl als Biodünger als auch im Gemisch mit normaler Erde als Blumenerde geeignet ist.

Wo im Garten sollte man einen Komposthaufen anlegen?

Sehr wichtig: Den Komposthaufen gut vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Im schlimmsten Fall kann sich gerade bei frischem Grasschnitt das Innere des Kompost so erhitzen, dass es zur Brandentwicklung kommt! Also den Kompost am Besten in einen schön geschützten Gartenbereich stellen, zum Beispiel hinter einen Geräteschuppen, da fällt er auch sonst nicht auf und kann mit allen verwertbaren Abfällen belegt werden.

Wann ist die Erde aus dem Kompost verwendbar?

Beim Kompostieren muss man Geduld haben, außer man benutzt Kompostbeschleuniger. Das ist aber eigentlich nicht notwendig. Die Erde ist soweit, wenn der Komposthaufen frisch nach Erde duftet, und sich keine nennenswerten Stücke mehr darin befinden.

Ein Komposthaufen gibt Ihrem Garten das Zertifikat „selbstgemachte Bio-Erde“, und lässt den Gärtner/die Gärtnerin außerdem noch ein paar gesunde Stunden schaufelnd an der frischen Luft verbringen!

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