So erkennen Sie professionelle Reinigungsdienstleister

Die Reinigung ihrer Räume überlassen die meisten größeren Firmen professionellen Reinigungsdienstleistern. Das macht Sinn, jedoch kann die Auswahl schwerfallen. Eine Hilfestellung bietet die Zertifizierung des Anbieters nach DIN EN ISO 9001, welche die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens dokumentiert.

Was besagt die DIN EN ISO 9001?

Dieses Zertifikat, das in Deutschland durch Zertifizierungsstellen wie dem TÜV vergeben wird, sagt etwas über die Qualität des Managements aus. Dabei werden Strukturen eines Unternehmens und seine Bereitschaft sowie Fähigkeit geprüft, auf Veränderungen zu reagieren und Kundenwünsche flexibel umzusetzen. Schon 1987 waren die Qualitätsmanagement-Normen der DIN Reihe EN ISO 9000 eingeführt worden. Inzwischen sind sie das wichtigste, am häufigsten genutzte Normenwerk der „International Organization for Standardization“ (ISO). Genaue Informationen über die DIN EN ISO 9001 sind beispielsweise den TÜV NORD IMS-Foren zu entnehmen (IMS steht für „Integrierte Managementsysteme“). Ein kurzer Blick auf diese Webseite lohnt sich durchaus, um zu verstehen, welche Anforderungen ein Anbieter auch von Reinigungen erfüllen muss, wenn er nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert wurde.

Kriterien für die Auswahl eines Reinigungsunternehmens

Es gibt sehr unterschiedliche Kriterien für die Wahl des richtigen Anbieters. Zunächst einmal sollte die Firma ihren Sitz in der Nähe haben, das spart Wegezeit und -geld. Zudem sind Referenzen eines ortsansässigen Unternehmens leichter zu überprüfen. Wenn diese positiv ausfallen und der Anbieter nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert ist, wie beispielsweise Holte Hausservice, kommt er in die engere Wahl. Wesentlich für den Auftrag sind die definierten Aufgaben bei der Reinigung. Die Quadratmeterzahlen der eigenen, zu reinigenden Räume sollten ebenso bekannt sein wie besondere Herausforderungen, etwa sehr große Glasfronten, die von außen nur mit Kran oder Hebebühne erreichbar sind. Das Reinigungsunternehmen muss kalkulieren, wie viel Zeit und Mitarbeiter sowie welche Maschinen es benötigt. Des Weiteren spielen bei der Auftragserteilung die Frequenz von Reinigungen und der Zeitrahmen einer einzelnen Reinigung eine Rolle. Es gibt Unternehmen, in denen eigentlich nur nachts und/oder am Wochenende gereinigt werden kann. Wichtig sind Sondertätigkeiten, die über übliche Reinigungen wie Saugen (auch Nasssaugen), Sanitärreinigung, Fensterputzen und Staubwischen hinausgehen. Der Anbieter muss mitteilen, ob er Sonderaufgaben übernehmen kann. Solche Aufgaben fallen in Kliniken, Laboren und vielen Praxisräumlichkeiten an. Manche Werkstätten hantieren mit gefährlichen Stoffen, all das ist zu beachten. Am Ende entscheidet auch der Preis über die Auswahl des Reinigungsunternehmens.

Bildquelle: Thinkstock, 525574617, iStock, LeventKonuk

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