So verlegen Sie die Fußbodenheizung selbst

Eine Fußbodenheizung kann wie viele andere Dinge in einem Neubau oder während einer Renovierung vom Hausherrn selbst verlegt werden. Dies ist dann ein Teil der sogenannten Muskelhypothek, die eine Menge teurer Handwerkerstunden einsparen kann. Trotzdem sollte der Heizungsfachmann hinzugezogen werden, der die Zentralheizung anschließt. Es ist immer von Vorteil, wenn die Arbeiten mit dem Fachmann vorher abgesprochen werden, da dieser dann auch eher bereit ist, einen Blick darauf zu werfen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

 

Die Vorbereitung zur Verlegung der Fußbodenheizung

 

Üblicherweise besteht bei Neubauten ein Plan, in dem die Zu- und Ableitungen der Heizkreisläufe für jeden Raum festgelegt sind.z. B. ?

An diesem Punkt beginnt und endet auch die im Boden verlegte Heizschlange. Bei Fußbodenheizungen muss das nicht wie sonst üblich unter einem Fenster sein. Der zur Fußbodenheizung gehörende Verteilerschrank kann auch zentral im Flurbereich positioniert sein. Der Betonboden als Untergrund für die Heizschlangen sollte frei von Unebenheiten und eventuell hervorstehenden Steinen sein, da diese sich später durch die Nockenplatten oder direkt durch die Heizschlange arbeiten könnten. Der Boden sollte frei von groben Stäuben und gut durchgetrocknet sein.

 

Das eigentliche Verlegen der Fußbodenheizung

 

Wer sich für dafür entschieden hat, die Fußbodenheizung selbst zu verlegen, sollte es sich so einfach wie möglich machen. Mit diesem System lässt sich nicht nur die Heizschlange einfach verlegen, es verbessert zudem die Trittschall- und Wärmedämmung. Die Nockenplatten sind 150 x 93 cm groß und werden einfach auf dem Boden ausgelegt. Die ausgeschäumten und mit Kunststoff beschichteten Platten lassen sich leicht zuschneiden. Die Verlegung der Heizschlange erfolgt dadurch, dass diese in die Nocken gedrückt wird. Beim Verlegen ist darauf zu achten, dass der maximale Biegeradius der Heizschlange nicht überschritten wird. Für die Randbereiche werden selbstklebende Randdämmstreifen genutzt. Die Heizschlangen des auf unidomo.eu angebotenen Nockensystems bestehen aus PE-RT Rohren, die sich selbst bei Minustemperaturen von bis zu 10 Grad unter null verlegen lassen.

Bei der Verlegung unbedingt darauf achten, dass keine Fremdkörper in die Heizschlange kommen, also die Enden am besten mit etwas Isolierband abdichten.

Wenn alles ordnungsgemäß verlegt wurde, kann der Estrich gegossen werden.

Bild: © Falko Matte – Fotolia.com

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