Terrasse selbst gebaut – so einfach funktioniert’s

Auf dem Grundstück einfach mal die Beine hochlegen und die Sonnenstrahlen bei einem leckeren Erfrischungsgetränk genießen – für dieses Vorhaben gibt es keinen schöneren Ort als die eigene Terrasse. Und vielleicht ist diese Terrasse schon längst in die Jahre gekommen oder die Häuslebesitzer wünschen einen Tapetenwechsel der etwas anderen Art. Es gibt viele Gründe, eine Terrasse zu errichten.

Nach der Planungsphase wird Hand angelegt

Mit dem richtigen Know-how können handwerklich erfahrene Menschen eine eigene Terrasse spielend leicht errichten. Haben die zukünftigen Terrassenbesitzer die Planungsphase beendet, sollten sie zuerst mit dem Erdaushub beginnen und die Erde ab der Oberkante Bodens im Haus um rund 50 Zentimeter abtragen. Ein gespanntes Schnurgerüst erleichtert das Ausheben der Erde und ist der Aushub erledigt, kann die zukünftige Terrassenfläche mit einer Bauplane abgedeckt werden – diese Plane verhindert den Anstieg der Feuchtigkeit von unten und dient zugleich als effektiver Unkrautwuchs-Stopp. Nach dem Verlegen der Plane wird das Erdloch mit einer etwa 30 bis 35 Zentimeter dicken Schicht aus Schotter aufgefüllt und im Anschluss mit einer Rüttelplatte verdichtet. Nun kommt noch eine rund drei bis vier Zentimeter dicke Sandschicht hinzu, bevor der Oberbau der Terrasse gestaltet werden kann. Der Sand muss eine ebene Oberfläche bilden, ebenfalls abgerüttelt und mit einem leichten Gefälle versehen werden, das stets von der Hauswand weg führt.

Waschbetonplatten als unkomplizierteste Alternative

Sind all diese Schritte erledigt, obliegt es den Häuslebauern, sich für einen Belag ihrer Wahl zu entscheiden. Sicherlich bilden Waschbetonplatten die leichteste Alternative, da Muster keine Rolle spielen. Wesentlich komplizierter ist es dabei schon bei Kopfsteinpflastern oder Mosaiksteinen, die mit einem ausgetüftelten Muster erst richtig zur Geltung kommen. Soll die Terrasse hingegen gefliest werden, müssen die Fliesen – wie üblich – mit Fugenmörtel verfugt werden. Übrigens sollten die Grundstücksbesitzer vor dem Anlegen der Terrasse einen Blick darauf werfen, ob das Haus zumindest an dieser Stelle schon durch Folien gegen das Eindringen von Feuchtigkeit in die Wände geschützt ist. Möchten die frisch gebackenen Terrassenbesitzer außerdem sicher gehen, dass das Regenwasser vom neuen Prachtstück im Garten nicht unkontrolliert in den Garten fließt, kann auch gut und gern eine Akkurinne abgearbeitet werden.

Kleiner Tipp: Übrigens hat meine eigene Erfahrung gezeigt, dass das Mieten von Rüttelplatten aus dem Baumarkt nur beschränkt empfehlenswert ist. Soll in naher Zukunft vielleicht auch noch das Projekt Weg-Ausbau begonnen werden, ist ein käuflicher Erwerb der Rüttelplatte mehr als empfehlenswert.


Bild: fotoknips – Fotolia

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