Zwangsversteigerung – Die besondere Schnäppchenjagd

Wer nicht über das nötige Kleingeld für den Kauf einer neuen Immobilie verfügt, träumt womöglich davon, sich diesen Wunsch durch einen Kauf bei einer Zwangsversteigerung zu erfüllen. Allerdings ist die Hoffnung auf ein Schnäppchen hierbei häufig größer als die Ersparnisse, die eine Zwangsversteigerung mit sich bringt.

Einsparungen zwischen zehn und 20 Prozent des Verkehrswertes

Natürlich kannst du mit dem Kauf einer Immobilie, die zwangsversteigert wird, zumeist einige Euros sparen. Da die Zahl der Zwangsversteigerungen jedoch stark zurückgegangen ist, liegen die Einsparungen inzwischen meist nicht mehr über 20 Prozent vom Verkehrswert. Da die Preise für Grundstücke in guten Lagen hingegen in den vergangenen Jahren gestiegen sind, wirst du als Schnäppchenjäger sicherlich die eine oder andere Enttäuschung hinnehmen müssen. Experten raten dir daher, dich bei Zwangsversteigerungen auf Eigentumswohnungen oder Häuser in guten B-Lagen zu konzentrieren. Wichtig ist bei einer Zwangsversteigerung natürlich auch, stets einen kühlen Kopf zu bewahren. Bevor du zu einer Eigentumswohnung oder einem Haus „Ja“ sagst, erkundige dich intensiv über das jeweilige Objekt. Da allerdings viele Besitzer eine Besichtigung der Immobilie vor der Versteigerung verweigern, ist das Risiko hoch, dass du eine baufällige Ruine für zu viel Geld erwirbst. Übe dich bei dieser bestehenden Gefahr daher lieber in Geduld und warte auf ein Objekt, das sich nicht als Katze im Sack entpuppt.


Artikelbild: Thorben Wengert – Fotolia

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