Meine Heimwerkertipps

Selbst ist der Mann und auch die Frau natürlich
 


Archiv: Hausbau

Grüne Dächer werden sicher die meisten Menschen kennen, wenngleich diese Dachart, trotz ihres hohen ökonomischen Nutzens, noch häufig unterschätzt wird.

Was in anderen Ländern seit Jahren Tradition hat, verbreitet sich auch hierzulande häufiger: Grüne Dächer. Gerade in Zeiten des Klimawandels, ist die Dachbegrünung ein immer präsenter werdendes Thema.

In den 70er Jahren gab es vereinzelt Bauherren, die eine Dachbegrünung veranlassten, aber gängig war ein grünes Dach nicht. Zumal damals vermehrt Spitzdach-Häuser gebaut wurden und ein grünes Dach jedoch vorwiegend nur auf Flachdach-Häusern möglich ist.

Heute erleben grüne Dächer beim Hausbau nahezu einen Boom, was zum einen daran liegt, dass sich der Umweltschutz-Gedanken immer mehr ausprägt und die Preise für eine Dachbegrünung immer erschwinglicher werden.
Grüne Dächer © Flickr by me_suz

Wer sich für ein bepflanztes Dach entscheidet, hat sich ökonomisch entschieden. Denn das grüne Dach produziert durch seine Bepflanzung Sauerstoff und trägt somit zu einem besseren Klima bei. Zudem wirken grüne Dächer temperaturausgleichend, stellen eine natürliche Wärme- sowie Lärmschutzdämmung dar und schützen das Dach vor witterungsbedingten Wetter- und Umwelteinflüssen.

Wer plant, sich ein grünes Dach auf das eigene Haus zu setzen, sollte in jeden Fall einen Rat von einem Fachmann einholen (Architekt o. Dachdecker).

Denn vorerst ist die Belastbarkeit des Daches zu klären, denn je nach Bewuchs kann schnell ein Gewicht von bis zu 170kg pro qm² erreicht werden und dieser Belastung ist nicht jedes Dach gewachsen. Ebenso wird der Fachmann prüfen, wie es um die Statik, die Bewässerung und sonstige Anschlüsse bestellt ist.

Es gibt viele Betriebe, die sich auf die Dachbegrünung spezialisiert haben. Denn ein grünes Dach lässt sich nicht mal eben so anlegen. Da einem grünen Dach die Verbindung zum nährstoffreichen Boden fehlt, muss dieser Boden künstlich angelegt werden. Teilweise müssen dazu bis zu 25 Erd- und Gesteinsschichten verlegt werden (je nach Art der Bepflanzung), ebenso wird eine Drainage nötig sein, damit das überschüssige Wasser den Pflanzen nicht schadet und beides vor sich hinfault.

Je nach Art und Weise der Dachbegrünung liegen die Kosten für ein fertiges Stück des ökonomischen Dachgartens bei 50 - 100 Euro pro Quadratmeter.

Bei einer extensiven Begrünung kommt man günstiger weg, dort liegen die Kosten für den Quadratmeter etwa bei 30 bis 60 Euro. Aber durch die Energieeinsparungen wird man das Geld schnell wieder in der Haushaltskasse verzeichnen können.


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Was verbreitet eine gemütlichere Atmosphäre, als ein offener Kamin? Eigentlich fast nichts. 

Gerade in der kalten Jahreszeit gibt es nichts gemütlicheres als einen Kaminofen, der die Behaglichkeit eines Lagerfeuers ausstrahlt. Dem Spiel des Feuers zuzusehen, gemütlich beisammen sitzen und dem Knistern des Holzes lauschen. Feuer fasziniert Menschen schon seit Urzeiten.Kaminofen selber bauen ist garnicht so schwer © Flickr by Conanil

Häufig wird beim Hausbau daher ein Kaminofen gleich mit eingeplant. Aber auch in ältere Häusern kann man nachträglich einen Kaminofen einbauen und sich den Traum der Gemütlichkeit und Wärme erfüllen.

Bevor man allerdings mit dem Bau eines Kaminofens loslegt, muss man unbedingt mit einem Schornsteinfeger Rücksprache halten, ob die Möglichkeiten für den Bau eines Kaminofens gegeben sind.

Gibt dieser sein Okay, kommt es nur noch auf ihre handwerklichen Fähigkeiten an.

Kaminofen selber bauen

Man beginnt mit dem Bau des Untersims, der auf dem Fußboden aufliegt, indem man den Außenriss aufzeichnet. Um den Überstand zu berücksichtigen, zeichnet man nach innen versetzt eine Linie.

Entlang dieser Linie wird nun der Porenbeton-Sockel aufgemauert. Im nächsten Schritt wird das Innenleben des Kaminofens genau nach der Anleitung des Herstellers aufgebaut. Steht das Innenleben, kann man mit der Untermauerung, der Vormauerung und der Verkleidung beginnen. Nun kommt wiederum der Porenbeton zum Einsatz. Dieser lässt sich relativ einfach pass genau zuschneiden und eine gute Vorarbeit ist von unschätzbaren Wert. Ist alles an seinem Platz, wird der Porenbeton nur noch mit Putz versehen.

Diese hier beschriebene Aufbau eines Kaminofens dient natürlich nur als vereinfachte Anleitung., denn zu jedem Bausatz gehört eine ausführliche Anleitung des Herstellers. Und diese ist unbedingt zu beachten, denn die  Anforderungen der DIN 18895-1 (Feuerstätten für feste Brennstoffe zum Betrieb mit offenem Feuerraum) sind unbedingt zu erfüllen.

Für alle anderweitigen Fragen, wie eine etwaige Reparatur o.ä.  ist das aufsuchen eines Fachmanns unbedingt erforderlich, denn die damit verbunden Auflagen dienen allein ihrer (Lebens-)Sicherheit.


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Kragarmeregale sind für alles gemacht, was schwer, lang, sperrig oder anderweitig unhandlich zu lagern ist.

Vermutlich wird man sie im Hausgebrauch eher nicht finden, aber dennoch sind sie weit verbreitet. Und das aus vielerlei guten Gründen, denn sie sind eine ideale Lösung, um Stangen, Rohre, Holz und andere große Dinge aufzubewahren.

Heimwerkerin © Flickr by rintakumpu

Ihnen macht so schnell keiner etwas vor, denn in Sachen Tragfähigkeit, Statik und Ausstattung sind sie im Gebrauch erstklassig. Weil es Kragarmregale dazu noch in allen Größen gibt, kommen sie bevorzugt in Garagen und Heimwerker-Hobbyräumen zum Einsatz. Zudem gibt es sie in vielen Variationen und man kann sie doppelseitig und auch einseitig einsetzen.

Die Vorteile der Kragarmregale sind glasklar

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Ein trockenes Plätzchen fürs Auto lässt sich mit etwas Geschick und den richtigen Materialen auch selber bauen.

Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei Carports um eine Art um eine halboffene Garage. Eine weitaus günstigere Alternative zur Garage.Nicht oft ist der finanzielle Aspekt der Grund sich für ein Carport zu entscheiden.

Zunächst muss man sich Gedanken machen, wie groß das Carport sein soll, wie viel Platz das benötigte Auto braucht und ob vielleicht auch noch Fahrräder der Kinder/Familie mit untergebracht werden sollen. Desweiteren sollte man zu den obigen Maßen unbedingt noch den Platz für ein bequemes ein- und aussteigen dazurechnen.

Wenn sie Zweifel hegen, wegen der gesetzlichen Zulässigkeit bezügliche der Größe des Carports, erhalten sie der zuständigen Baubehörde alle Informationen dazu. Denn es ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, was zugelassen ist und was nicht.

Carport © Flickr by schoschie

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Materialfrage des Daches. Oft sieht man Flachdächer, welche sich empfehlen, weil sie einfach zu montieren sind. PVC ist auch eine günstige Variante und sie erhellt das Carport zusätzlich. Mag man es hingegen ein wenig eleganter, kann man sich nach Stahl- oder Aluminiumkonstruktionen umsehen. Diese sind jedoch sehr laut, wenn es hagelt oder regnet.

Gängig ist auch ein dach aus Holz. Diese ist zwar nicht ganz billig und bedarf einer soliden Konstruktion, aber der Vorteil liegt jedoch klar in den Anpassungsmöglichkeiten an das Hausdach.Tipp: Verwenden sie Holz lasieren sie es unbedingt gut um farbliche Veränderungen durch Witterungseinflüsse zu vermeiden.

Verschätzen sie sich nicht im beherrschen ihrer Handwerklichen Fähigkeiten, zu schade wäre es um das Geld und die Arbeit, wenn das Carport nachher eher wie ein windschiefes Hexenhaus ausschaut. Sprechen sie ihre Baupläne ruhig mit einem Experten durch um eventuelle Fehler vorher zu erkennen und zu vermeiden.
Haben sie ihren Plan prüfen lassen, die (wenn nötig) behördlichen Genehmigungen, kann es ja losgehen. Zwar ist das lange nicht so kompliziert wie beim Hausbau, aber auf der sicheren Seite zu stehen ist sicher ein Vorteil.

Heben sie erst das Fundament aus. Entweder benötigen sie ein Streifenfundament - wie bei einer Garage bswp. nötig -  oder es reicht, ein kleinflächiger Aushub um spezielle Stahlkonstruktionen einzubetonieren.Beachten sie, dass die Pfostenhalterungen bereits beim Fundament ihre Grundlage erhalten.

Die grundlegende Konstruktion des Carports bilden die Hauptbalken, sie werden mit Querbalken nochmals stabilisiert, erst dann kann die Dachkonstruktion aufgesetzt werden. Idealerweise wird hierfür Kantholz benutzt, z.B in dem Maßen 12 x 12 cm oder 12 x 8 cm, welches dann an den Ecken mit Verschraubungen zusammengefügt wird.

Verstrebungen an den Seiten und im Dachbereich sorgen für zusätzliche Halt und eine bessere Sicherung gegen Wind und Sturm. Vielleicht ziehen sie es gleich in Betracht, ihr Carport an einem bestehenden Mauerwerk anzubauen, falls es nicht freistehen sollte.

Nun geht es an Eindecken des Daches, dafür kann man bspw. Wellplatten auswählen, sie sind lichtdurchlässig und nicht teuer. Vielleicht sind sie auch geduldig und behände genug, sich die Dachkonstruktion selber zu zimmern, welche sie dann später mit richtigen Dachziegeln eindecken können.
Zum Schluss werden noch die Seitenwände angebracht und ihr Carport steht.

Vielleicht geben sie ihm noch den letzten, dekorativen Schliff, aber im Grunde ist ihr Carport fertig gebaut und bereit ihr Auto darin zu beherbergen und vor Wind und Wetter zu schützen .


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Thermodach

Autor: Andre
abgelegt in: Hausbau

Ein Thermodach im Haus einzubauen, lohnt den Aufwand. Zahlreiche Argumente, über die Kostenersparnis und Umweltschonung, lassen sich für das Thermodach anführen.

Thermodach und Natur gehen Han in Hand!©flickr/mawel

Mehr Geld im Geldbeutel haben, und wie? Mit einem Thermodach spart man jährlich enorm Heizkosten. Denn die Wärme steigt nach oben in das Dach, und wer ein perfektes Dämmsystem verfügt, weiß die Wärme für sich zu nutzen!

Im Sommer ist es mit dem Thermodach schön kühl und im Winter wird die Wärme im Haus gehalten. Aber nicht nur über ein tolles Wohnklima erfreut sich der Thermodachbesitzer, nämlich auch über ein länger haltende Bausubstanz.

Beim Hausbau ist eine Dachdämmung kein Problem, kann aber auch nachträglich eingebaut werden. Der Einbau ist einfach und kann durch jeden Handwerker vorgenommen werden. Das Dach wird außen und innen abgedeckt. Die Dämmelement werden direkt unter die Ziegel auf den Dachlatten verlegt.

Energiekosten senken und der Umwelt etwas gutes tun, wird vom Staat belohnt mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Bis zu 40% der Heizkosten  können durch eine Thermodach-Dämmung eingespart werden. Weiterführende Informationen zum energiesparendem Dach erhält man auf der Seite von www.thermodach.de.


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Eine echte Decke aus Holz kann die Wohnqualität immens steigern. Ob es nun eine echte sein soll, oder nur eine Paneelverkleidung, es gibt bei beiden einiges zu beachten.

Beginnend mit der “echten” Holzdecke so steht hier natürlich sehr viel Aufwand an. Eine  Holzdecke zu ziehen, ist eigentlich nur bei einem Neu- oder großem Umbau des Hauses sinnvoll. In früheren Tagen sind sie sehr oft beim Hausbau  ausgeführt worden.

Holzdecke © flickr / frank_wettert

Ihre Vorteile liegen auf der Hand, ihre Nachteile allerdings auch. Sie sind baubiologisch günstiger und bieten oft auch viele optische Reize, zudem ensteht bei ihrem Einbau auch keine Baufechtigkeit, die später einmal zu einem Problem werden kann.

Allerdings müssen sie dennoch gegen Feuchtigkeit geschützt werden und sind auch feueranfälliger als die Stahlbetonvariante, die sich zudem auch positiver auf die Stabilität auswirkt.

Einfach drauflos bauen sollte man nicht. Besonders in kleinen und niedrigen Räumen kann eine massive Holzoptik schnell erdrückend wirken. Eine genaue Planung ist in jedem Fall erforderlich.

Wenn man sich dennoch dafür entscheidet, stehen im Grunde drei Möglichkeiten zu Auswahl.

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Seinen Wohnraum kann man auf vielerlei Arten erweitern. Der echte Heimwerker baut natürlich. Entweder er baut an (Wintergarten oder Bunker?) oder er baut aus.

Da wir nicht genug Bares besitzen, um unser Wohnzimmer vor atomarem Niederschlag geschützt unter die Gartenerde zu verlegen, widmen wir uns heute dem Ausbau unseres Speichers.

Dachboden

Gehen wir mal davon aus, ihr habt einen Dachboden, auf dem sich neben Staub und Spinnweben ein paar Kisten und sonstiger Krimskrams angesammelt haben. So richtig braucht das aber niemand und eigentlich wäre es ja ganz clever, den hier vorhandenen Platz als zusätzlichen Wohnraum zu nutzen.

Dachausbau selbstgemacht, also. Inwieweit ist das möglich? Zuerstmal die Planung - hier könnt ihr schon mal überlegen, was alles getan werden muss. So wird der Speicher wohl keine Fenster haben - Dachflächenfenster sind nicht genehmigungspflichtig (außer beim Denkmalschutz), gravierende Änderungen des häuslichen Äußeren wie Gauben oder Erker schon.

Wieviel Fensterfläche auf einen Raum kommen muss, ist in Deutschland je nach Bundesland unterschiedlich festgelegt.
Dann muss über die Dämmung entschieden werden. Da das Dach der Ort des Hauses ist, der durch direkte Sonneneinstrahlung den höchsten Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, muss überlegt werden, ob für einen Wohnraum noch eine zusätzliche Dämmung erforderlich ist. Außerdem gibt es Dämmstoffe, auf die Allergiker schlecht reagieren, solche für ein Dachzimmer unbedingt vermeiden!

Mit was wollt ihr den Raum innen verkleiden? Holz? Putz? Befindet sich dort ein Betonboden oder ist einfach nur ein knarrender Holzboden angebracht, der gegebenenfalls verstärkt werden muss?

Den Wanddurchbruch für die Fenster würde ich nicht selbst machen - dafür gibt es Profis. Auch bei der Dämmung würde ich, nachdem alle Interna geklärt sind, einen Berater hinzuziehen. Die Wand verputzen und streichen dürftet ihr aber hinbekommen. Ein Tipp noch: Schrägen streichen ist anstrengend, also genügend Zeit, (Wo)manpower und Geduld mitbekommen, sonst hat Euer neuer Raum am Ende sehr hässliche Streifen.


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Energiesparfenster flickrEnergiesparfenster werden recht häufig verbaut und meiner Meinung nach sind sie wirklich zu empfehlen, wenn es darum geht, dass Energie gespart werden kann. Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie eine richtig dicke Verglasung haben, die in der heutigen Zeit nicht mehr nur aus zwei Schichten an Glas bestehen, sondern sogar aus insgesamt drei Schichten.

Die drei Schichten an Glas sorgen dafür, dass die Wärme in den Zwischenräumen sehr gut gelagert werden kann, bzw. gespeichert werden kann, was dazu führt, dass kein hoher Energieverlust vorhanden ist, bzw. die Wärme sehr lange im Haus gehalten werden kann. Im Bezug auf den Preis ist sehr sehr unterschiedlich teuer, sich solche Energiesparfenster zu kaufen. Grundsätzlich ist es dabei wichtig, dass darauf geachtet wird, dass zum Beispiel das Fenster entweder groß oder klein sein soll. Wenn ich mir ein Fenster für eine Tür kaufe, bzw. eine gesamte Wandfront damit bestücken möchte, ist dies deutlich teurer, als wenn ich ein kleines Kellerfenster benötige, welches einfach nur gut isoliert ist.

Es lohnt sich gerade über das Internet ein wenig genauer über die gesuchten Baustoffe zu recherchieren. Gerade wenn ein komplettes Haus mit Fenster neu verarbeitet wird, ist es sehr wichtig, dass die passende Isolierung gekauft wird. Da die Fenster sehr langlebig sind, lohnt es sich meiner Meinung nach in jedem Fall, diese zu erwerben, denn es wird eine Menge an Energie gespart, was dazu führt, dass der Preis sich rechnet.


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Reetdach flickr ©elbfoto

Meeresrauschen, salzige Luft und Möwengejammer sind Assoziation, die beim Anblick von Reetdächern geweckt werden. Sie sind in erster Linie an den Küsten zu finden und haben in Regionen wie Rügen, Dänemark, Schweden oder Nordfriesland eine lange Tradition. Doch immer wieder finden sich Reetdächer auch in anderen Regionen Deutschlands, wo sie zunächst als Exoten anmuten, aber durchaus eine lohnenswerte Alternative zum herkömmlichen Dach darstellen.

Reetdächer –eine lohnenswerte Alternative? Richtig! Im Gegensatz zu Stroh, was zunächst viele Betrachter vermuten, ist das Schilfrohr, welches für Reetdächer verwendet wird, sehr schwer entflammbar. Zudem ist das Reet sehr elastisch, trag- und widerstandsfähig – alles Eigenschaften, die eine Verarbeitung des Materials sehr einfach machen. Der wichtigste Faktor jedoch, um auf ein Reetdach zurückzugreifen, ist die Dämmung. Im Sommer sind die Häuser angenehm kühl, weil die Sonnenstrahlung vom Reetdach reflektiert wird, im Winter hingegen wirkt das Dach als Wärmespeicher. Bei der richtigen Pflege können die Dächer problemlos 30 bis 40 überstehen, wo nur in seltenen Fällen Ausbesserungsarbeiten notwendig sind.

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Terrasse vor einem Bungalow flickr ©drz image

Ob vor dem eigenen Haus oder vor dem Bungalow im Schrebergarten, Terrassen sind ein unbedingtes Muss. Sie eignen sich außerdem sehr gut, sie in Eigenregie selbst zu bauen und mit tollen Details zu versehen. Wer zudem gerne die Fußballabende beim Grillen auf der Terrasse verbringt statt sich ins Public Viewing zu stürzen, weiß die Idylle vor dem eigenen Haus zu schätzen.

Die Grundlage für die Terrasse bildet ein solides Fundament. Es wird als Basis aus reinem Beton gegossen, um die notwendige Stabilität zu erzeugen. Wenn man zudem als Begrenzung der Terrassen Außenmauern haben möchte, sollten diese im Anschluss hochgezogen und verputzt werden. Direkt über das Fundament sollte noch ein Unterbau eingefügt werden, der aus einer Schotter- oder feinen Steinschicht bestehen sollte. Er ermöglicht bei massiven Regenfällen den optimalen Abfluss des Wassers, ohne das die Terrasse selbst Schaden nimmt.

Jetzt wird entscheidend an der Optik der Terrasse gearbeitet. Viele bevorzugen eine glatte Oberfläche, die wiederum aus Beton hergestellt wird, aber wesentlich dünner als das Fundament ist. Andere entscheiden sich für Pflastersteine oder Kacheln, die einen festen Untergrund ergeben und optisch ansprechender sind. Momentan erfahren Terrassen aus Holzkonstruktionen eine große Anerkennung, so ist insbesondere Bambusholz absolute im Trend. Da man mit Hilfe des Holzes zusätzliche Muster schaffen kann, erfreut es sich großer Beliebtheit.

Die Terrassenüberdachung ist die zweite Baustelle. So sollte das Dach entweder aus einer Holzkonstruktion oder gewellten Plexiglasplatten bestehen. Allerdings erfordert dies eine andere Vorgehensweise, die später einmal beschrieben werden.


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