Ein selbst gebauter Gabionen-Grill für die neue Bratwurstsaison

Jeder Grillfan träumt davon – der fest eingerichtete Grillplatz. Der Grillplatz sieht nicht nur stylisch aus, sondern erspart dem Hausbesitzer auch das ständige Herumräumen des Grills in die Garage, den Keller oder in die Gartenhütte.

Der Phantasie freien Lauf lassen

Doch man kann natürlich auch einen Schritt weitergehen und nicht den Grillbausatz aus dem Baumarkt erwerben, sondern kann sehr wohl auch – mit ein wenig Fantasie und handwerklichem Geschick – einen einfachen Einbau-Grillkamin oder auch mittels Feuerschale einen eigenen Grillplatz bauen. Mit Natursteinen und Gabionen – den Drahtkörben – können wunderbare Gartenkamine gebaut werden, die in jeden Garten passen.

Die Materialien

Der Drahtverarbeiter und Zaunhersteller Betafence bietet für den Gabionen-Grill die passenden Drahtkörbe, die in Heimwerker- und Baumärkten erhältlich sind (Kostenpunkt: ab 44 Euro). Die Drahtboxen gibt es in 50 x 50 x 50 Zentimeter und 100 x 50 x 50 Zentimeter Volumengrößen. Jene können einfach und schnell montiert und in weiterer Folge mit unterschiedlichem Steinmaterial befüllt werden.

Der Aufbau

Der Handwerker benötigt zwei 100 x 50 x 50 Zentimeter große Gabionen sowie verzinkten Draht (Durchmesser ein Millimeter), damit die Drahtgitter verbunden werden können. Gemäß der Anleitung werden die Gabionen montiert, wobei die beifügten Spiralen nicht benutzt werden, da hier verzinkter Draht benötigt wird. So können die Verknüpfungspunkte problemlos zusammengedreht werden. Die Aussparungen werden in weiterer Folge abgemessen, wobei die Maße – je nach Grillmodell – variieren können. Die dementsprechenden Teile können danach mit dem Bolzenschneider herausgetrennt und sodann als Boden- oder auch als Seitenteile verwendet werden. Die erste umgestaltete Gabione wird waagerecht auf den vorgesehenen Platz montiert und dann mit Steinen befüllt (etwa Basaltlavasteinen). Damit große Hohlräume vermieden werden, sollten die Steine dicht geschichtet werden. Der beifügte Spannanker dient der Stabilisierung.

Die zweite Gabione wird zugeschnitten, auf die untere Gabione gesetzt und danach mit den Drähten verbunden. Der Spannanker sorgt für die Stabilität; die Hohlräume werden mit Steinen aufgefüllt. Danach kann man bereits die Feuerschale einsetzen, die ebenfalls mit den Drahtstücken an den Gabionen befestigt werden kann. Nun steht dem Grillerlebnis nichts mehr im Weg!


Bildquelle: Thinkstock, 479622564, iStock, Upyanose

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