Do-it-yourself: Eine Bewässerungsanlage für den Garten

Sommer bedeutet Sonne, Hitze und lange Nächte. Doch leider – oder glücklicherweise – auch wenig Regen. Aber genau das bedeutet eine anstrengende Zeit für den heimischen Garten. Wir erklären Ihnen drei Möglichkeiten, mit denen Sie Rasen, Büsche und Blumen zum Blühen bringen und so am Leben erhalten.

DIY – Automatische Gartenbewässerung

Ideal für Weltenbummler und diejenigen, die sich vor Gartenarbeit scheuen, ist ein automatisches Bewässerungssystem. Wie auch bei einer Spülmaschine, kann mit einer intelligenten Anlange nicht nur Zeit, sondern auch Wasser gespart werden. Dies wird mit Hilfe von Regen- und Bodenfeuchtsensoren erzielt, die automatisch erkennen, ob eine Bewässerung nötig ist oder noch genügend Wasser im Boden vorhanden ist. So lässt sich eine Überwässerung ganz einfach vermeiden. Benötigt für den Bau einer solchen Anlage werden:

  • Bodenfeuchtsensor
  • Bewässerungscomputer
  • Bewässerungsuhr
  • Vielflächenregner
  • Versenkregner
  • Viereckregner
  • Leitungen/Schläuche

Zuerst müssen die Leitungen unterirdisch verlegt und danach wieder mit Grasmatten abgedeckt werden. Bodenfeuchtsensor und Bewässerungsuhr regeln die Bewässerung, abhängig von den individuell einstellbaren Faktoren wie Zeitpunkt, Dauer und Notwendigkeit. Die unterschiedlichen Regner können ganz nach Bedarf platziert und eingesetzt werden.

DIY – Bewässerungsschlauch

Im Gegensatz zum normalen Gartenschlauch, hat dieser Schlauch mehrere Löcher und nicht nur eins am Anfang und am Ende. Der Bewässerungsschlauch ist am Ende geschlossen und verfügt über viele feine Poren und Löcher, durch die das Wasser in den Boden gelangt. Diese Art der schonenden Bewässerung verhindert, dass Pflanzen beschädigt werden und dass das Wasser dauerhaft herausfließt. Der Schlauch lässt sich fertig kaufen oder er kann mit einem alten Schlauch und einer Nadel beziehungsweise einem dünnen Nagel selbst gebaut werden. Vor dem Verlegen sollten Sie bei der selbstgemachten Variante prüfen, wieviel Wasser austritt.

DIY – Regentonne

Eine einfache und kostengünstige Variante Wasser zu sparen, ist die Regentonne. So wird nicht nur Geld gespart, sondern auch den Pflanzen etwas Gutes getan, da das Regenwasser weniger kalkhaltig und auch wärmer als Leitungswasser ist. Beim Kauf einer Tonne gilt: Je größer die Dachfläche, desto größer darf die Regentonne sein. Je nach Größe des Dachs reicht eine kleine Tonne oder vielleicht lohnt sich sogar ein Erdtank. So sparen Sie auch gleich noch den Platz, den sonst die Tonne einnehmen würde. Das gesammelte Wasser kann dann entweder von Hand zur Versorgung der Pflanzen genutzt werden oder kann per Pumpe einer Bewässerungsanlage hinzugeführt werden.

Foto: Thinkstock, 476466125, iStock, naumoid

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