Schraubendreher: Worauf sollte man beim Kauf achten?

Ein qualitativ hochwertiger Satz Schraubendreher gehört an jede Werkbank und in jeden Werkzeugkasten, denn abgenutzte und unhandliche Dreher können das Festziehen und Lösen von Schrauben zu einem echten Problem machen: Fest sitzende Schrauben lassen sich nicht mehr vernünftig entfernen, und verschlissene Klingen können Schraubenprofile beschädigen, die dann beim Drehen nicht mehr genügend Drehmoment aufnehmen können. Hier erfahren Sie, worauf man beim Kauf achten sollte.

Wichtig: Die Ergonomie

Zuerst sollte man prüfen, ob der Schraubendreher gut in der Hand liegt: Rutschfestigkeit und ergonomische Griffmulden sind Zeichen für ein gutes Produkt. Zweischalige, ballige Kunststoffgriffe, die an den entscheidenden Stellen hart beziehungsweise weich sind, übertragen das Drehmoment besser als eckige oder schmale Modelle. Bei der Klinge des Drehers kommt es auf eine genaue Passung an. Außerdem sollte das Profil der Spitze nicht verchromt sein, damit man nicht so leicht abrutscht. Zudem sollte die Klinge gehärtet sein – günstige Modelle verscheißen hier schnell, weil bei ihnen oft auf ein Härten verzichtet wurde. Eine durchgehend verchromte Klinge, die womöglich auch noch Riefen aufweist, ist ein Anzeichen für eine verminderte Qualität: Von solchen Schraubendrehern ist generell abzuraten.

Schmale Schaftdicke für versenkte Schrauben

Der Schaft des Schraubendrehers sollte höchstens so dick wie die Klinge selbst sein, damit man mit dem Schraubendreher auch versenkte Schrauben noch gut erreichen kann. Professionelle Modelle besitzen einen „Antrieb“: Es handelt sich hier um eine Sechskant-Ummantelung zwischen Schaft und Griff, mit der man den Dreher mit einem Schraubenschlüssel drehen kann – besonders bei alten, festsitzenden oder überlackierten Schrauben kann dies eine große Hilfe sein. Wichtiges Detail ist eine Öse am oberen Griffende zum Aufhängen – so kann man seinen Satz Schraubendreher schön ordentlich, übersichtlich und griffbereit an der Wand der Werkstatt aufbewahren.
Weitere Indizien für einen professionellen Schraubendreher sind eine Farbcodierung, die einem die Klingenart anzeigt, sowie die genaue Bezeichnung von Klingenart und -größe auf dem Griffstück.


Bildquelle: Fotolia, 958187, Martina Berg

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