Tschüss, Kabelsalat: So bringen Sie Ordnung ins Chaos

Unter Schreibtisch, TV-Möbel und dem Rack für die Stereoanlage herrscht ein einziges Wirrwarr aus verschlungenen und ineinander verknoteten Kabeln. Unschön – und Staubwollmäuse vermehren sich in dem Gestrüpp explosionsartig! Zeit, für Ordnung zu sorgen: Der Kampf gegen den Kabelsalat ist eröffnet – wir verraten, wie Sie ihn gewinnen!

Dem Kabel-Chaos Herr werden: Wer es sich besonders einfach machen will, kann es wie Alexander der Große machen, als der sich mit dem legendären Gordischen Knoten konfrontiert sah: Einfach das Gewirr durchschneiden – und schon herrscht Ordnung. Allerdings klappt es dann mit der Stromversorgung der dazugehörigen Geräte nicht mehr so recht. Alternative Maßnahmen müssen also her.

Kabelbinder schaffen Zusammenhalt

Am einfachsten und günstigsten ist es, dem Durcheinander mit Kabelbindern entgegenzutreten. Die sind, anders als es der Erotik-Besteller „Fifty Shades of Grey“ suggerieren mag, nicht nur für Fesselspiele gedacht, sondern eigentlich als Ordnungsstifter. Besonders praktisch sind Kabelbinder mit Klettverschluss, die sich jederzeit wieder öffnen lassen.

Ab in den Schlauch und den Kasten

Mit Kabelbindern kann man Kabel zu einem großen Strang zusammenbinden, aus dem Auge sind sie damit noch nicht. Wer die Schnüre verbergen möchte, kann zu Kabelschläuchen oder -rohren greifen. In die werden die Kabel gefädelt – und man sieht sich optisch zumindest nur noch mit einem Schlauch konfrontiert. Zudem gibt es spezielle Kabelbehälter, die Mehrfachsteckdosen samt der eingestöpselten Kabel Platz bieten und das unschöne Ensemble kaschieren.

Kabel unsichtbar machen

Die ideale Lösung zum Verstecken langer Kabel sind Fußleisten mit Kabelkanal. Das sind in der Regel längliche weiße Kästchen, die sich ganz einfach direkt auf die Fußleisten montieren lassen. Der Einsatz von Kabelkanälen bietet sich insbesondere in Wohnungen mit wenigen Steckdosen an, wenn Kabel von einer Ecke eines Raumes bis zur anderen geführt werden sollen. Dünne Kabel beispielsweise von Lautsprecherboxen passen womöglich auch direkt hinter die Fußleisten, sie sind dann wahrhaft unsichtbar.

Wer den heimischen Kabelsalat beendet, tut sich nicht nur optisch etwas Gutes: Lose Kabel können böse Stolperfallen sein, mit den bekannten Folgen. Und auch dem Hausstaub, der sich mit Vorliebe in Form von Wollmäusen in verschlungenen Kabeln breitmacht, kann man mit Ordnung im Schnüren-Gestrüpp das Leben schwer machen!


Bildquelle: Fotolia / 2376535 / Lev Oikha

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