Wenn’s von oben tropft und läuft: So dichten Sie Ihre Dachrinne ab

Für den Schutz von Gebäuden vor Tau-, Regen- oder Spritzwasser ist ein intaktes Dachrinnensystem unabdingbar. Vor allem während der Wintermonate treten durch Frosteinwirkung jedoch oft Schäden an den Dachrinnen auf! Ein Leck in der Dachrinne sollte man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Läuft nämlich ständig Regenwasser die Hauswand hinunter, sieht das nicht nur unschön aus, sondern kann auch Algen- und Moosbildung zur Folge haben und ernsthafte Schäden anrichten. Daher gilt: Mindestens einmal jährlich die Regenrinnen inspizieren und auf Defekte untersuchen! Kleine Lecks können von Heimwerkern mit Produkten aus dem Baumarkt ganz leicht selbst behoben werden.

Reparatur mit Dichtmasse

Ist ein Regenrinnenanschluss undicht, kann dieser mit einer faserverstärkten und dauerelastischen Dichtmasse im Nu repariert werden. Dafür die Masse einfach mit einem Spachtel oder einem Pinsel auf die beschädigte Stelle auftragen und etwas glätten – diese darf allerdings nicht größer als zehn Millimeter sein. Das Dichtungsmaterial verschließt Materialien wie Hart-PVC, Zink, Blech und Aluminium zuverlässig, die defekte Stelle ist sofort wasserdicht. Eine Reparatur mit Dichtmasse ist vor allem dann sinnvoll, wenn sich mehrere kleinere undichte Stellen in der Regenrinne befinden – eine Sanierung mit Silikon wäre in diesem Fall viel zu aufwändig.

Reparatur mit Silikon

Müssen einzelne Lecks oder Risse in Metalldachrinnen abgedichtet werden, kann alternativ eine lösemittelfreie Silikonmasse verwendet werden. Diese macht auch die Anschlüsse zu Dachfenstern und Gauben undurchlässig und haftet sogar auf feuchten Untergründen. Zum Aufbringen des Silikons braucht man neben der eigentlichen Kartusche auch eine Spritze – beides ist in jedem Baumarkt erhältlich. Das Silikon einfach auftragen und mit einem Finger verteilen: diesen am besten zuvor in eine Seifenlauge tauchen, damit das Material nicht daran kleben bleibt. Vor allem Undichtigkeiten, die für die Reparatur mit herkömmlicher Dichtmasse zu groß sind, lassen sich mit Silkonen hervorragend sanieren.


Bildquelle: Fotolia, 22812374, Kaarsten

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