Wissenswertes über das Handwerk der Gebäudereinigung

Das Handwerk der Gebäudereinigung wurde bereits 1934 als Vollhandwerk anerkannt und hat sich seitdem kontinuierlich zu einem leistungsstarken Wirtschaftszweig entwickelt. Mit der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2004 wurde dieses Handwerk als Gewerk nach Anlage B1 der Handwerksordnung eingestuft. Dies bedeutet, dass das Handwerk des Gebäudereinigers ohne Meisterzwang ausgeübt werden kann. Dies hatte eine beachtliche Zunahme der Betriebe zur Folge. So waren zum Ende des Jahres 2008 über 14.000 Betriebe in diesem Bereich registriert.

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

Heute ist das Gebäudereinigerhandwerk ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland, der einer bedeutenden Anzahl von Fachkräften jeweils angepasste Arbeitsmöglichkeiten bietet. Mehr als 530.000 Arbeitskräfte, also mehr als 1 Prozent aller abhängig Beschäftigten in Deutschland sind in diesem Wirtschaftszweig tätig.

Selbstverständlich denkt jeder Verbraucher bei der Nennung des Gebäudereinigerhandwerks an die Erhaltung der Sauberkeit meist gewerblich genutzter Flächen. Doch das Handwerk der Gebäudereinigung erfüllt wesentlich vielfältigere Aufgaben. In diesem nunmehr zulassungsfreien Bereich des Handwerks werden Dienste rund um die Hausmeistertätigkeit, Cateringservice, Hol- und Bringdienste, die Bewirtschaftung von Kantinen, die Pflege von Grünflächen, die Bewachung von Parkraum sowie der unverzichtbare Winterdienst mit sämtlich damit im Zusammenhang stehenden anfallenden Arbeiten angeboten. Ein Angebot für diese Dienstleistungen erhalten Sie auf www.gebaeudereinigung.net sogar kostenlos. Durch diese Diversifikation des Angebotes und der Novellierung der Handwerksordnung aus 2004 avancierte das Handwerk der Gebäudereinigung zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Unternehmer und Arbeitgeber in diesem Bereich gelten als gestaltungsreich, anpassungsfähig und innovativ.

Sicheren und zukunftsorientierten Beruf

Jungen Menschen bietet das Gebäudereinigerhandwerk einen sicheren und zukunftsorientierten Beruf. Während der Ausbildung im bewährten dualen System wird, je nach Ausrichtung des Ausbildungsbetriebes, wesentlich mehr vermittelt als die klassischen Aufgaben, die das Leistungsspektrum dieses Berufes ehemals ausmachten. Die künftigen Beschäftigungsmöglichkeiten sind schon bedingt durch die vielfältigen neuen Dienstleistungen der Branche, sehr gut. Wer einen Gesellenbrief in diesem Handwerk hat und zusätzlich die Weiterbildungsangebote der Fachinnungen wahrnimmt, hat die besten Voraussetzungen für eine dauerhafte und gut bezahlte Beschäftigung.

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