Der Dübel und das Bohren: auf’s erste Mal

Ein kurzer Überblick, was man beim Bohren beachten soll und wie man, auch unter schwereren Umständen, das Zeugs an die Wand bringt. Auch wenn man an sich leicht ist, sollte man gewisse Regeln einhalten. 

Zunächst lohnt es sich immer die Wand auf vorhandenen Stromleitungen zu untersuchen.

Das kann man einfach tun, in dem man ein Messgerät nimmt und es an die Stelle, an der man bohren will, hinhält. Leuchtet es auf, so sollte man sich einen anderen Platz suchen. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass das Gerät selbst genug Strom hat – sprich: ob die Batterien noch gut sind.

Beim Bohren selbst kann man sich folgendes immer zu Herzen nehmen: Je härter das Material ist, desto niedriger sollte die Geschwindigkeit sein! Dabei kann der Druck hoch geraten, aber man sollte den Bohrer selbst die Geschwindigkeit aussuchen lassen. Dies gilt vor allem bei Natursteinen, aber auch bei Fliesen.

Welchen Bohrer man nimmt, hängt ebenfalls von der Härte des Gegenstandes ab. So empfiehlt es sich bei harten Materialien einen dünnen Bohrer zu nehmen. Also mit ungefähr 4 Millimeter vorbohren und dann mit der gewollten Größe hinterher. Das geht nun besser und schneller, da der Kern des Bohrers keinen Widerstand mehr hat und nur das Loch vergrößert. Wichtig dabei ist auch, dass man den Bohrer dabei im selben Winkel aufsetzt, wie zuvor.

Wenn das Gemäuer etwas älter ist und vielleicht schon morsch, dann treibt man einen Buchholz-Keil in die Wand und bohrt in das Holz. Dazu aber dann einen Holzbohrer nehmen.

Dann dürfte dem Bohr – Erlebnis nichts mehr im Weg stehen.

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