Ein schickes Regal aus Küchenplatten selbst bauen – Eine Anleitung

Ein formschönes Regal im Wohnbereich ist unersetzlich, denn es bietet wie kein anderes Möbelstück jede Menge Stauraum für Kleinstutensilien aller Art und schafft gleichzeitig Ordnung. Sollten die im Handel erhältlichen Regale nicht Ihrem persönlichen Geschmack entsprechen, dann nutzen Sie doch einfach Ihre Kreativität und Phantasie und schaffen Sie sich ein preiswertes Unikat Marke Eigenbau.

Der erste Schritt zum Gesamtkunstwerk

Sie müssen kein Tischlerprofi sein, um sich ein eigenes Regal zu fertigen. Als Grundlage dient eine Küchenarbeitsplatte, welche Sie beim Stöbern durch Baumärkte entdecken können. Vorteilhaft ist, dass diese Platten meist schon mit Mustern versehen oder farblich lackiert sind und Ihnen so eine große Auswahl zur Verfügung steht. Weiterhin benötigen Sie

  • Kraftkleber
  • Spanplatten-Schrauben
  • vier Möbelverbinder
  • vier Fußbrettchen
  • eine Bodenplatte und vier Böden
  • Stützwände
  • Rückwand
  • Arbeitsplatte

Küchenarbeitsplatten habend die Eigenschaft fest und porös zugleich zu sein. Damit das Material nicht ausreißt, sollten Sie deshalb beim Bohren der Löcher besondere Sorgfalt walten lassen. Als Ausgangspunkt sind die Küchenarbeitsplatten der Länge nach halbiert und die vier vorhandenen Böden werden von hinten in die Stützwände gesteckt. Um eine gewissen Seitenstabilität zu erlangen, wird die Rückwand des ersten Faches mit der vorhandenen Bodenplatte in einer Winkelform verschraubt. Achten Sie darauf, dass diese Verbindungen fest sitzen.

Ein Hingucker der besonderen Art

Jetzt geht es Schritt für Schritt zum Endergebnis. Die Rückseiten der Küchenplatten besitzen oft einen Pappüberzug, der sensibel auf derbe Kraftausübung reagiert. Sinnvoll ist es, die Schnitte sanft anzuritzen und erst danach zu bearbeiten. Auf diese Weise lässt sich ein Herausreißen der Pappkaschierungen vermeiden. Um exakt gleiche Schnittlängen zu erreichen, sollten Sie das Sägeblatt der Kreissäge an eine Schnittkante stellen. Ist der erste Schnitt für die Aussparung erledigt, lässt sich genau berechnen, wo jetzt der Anschlag für den nächsten Schnitt festgespannt werden muss. Hierfür gibt es eine Formel, die besagt, dass Sie die Stärke der Küchenarbeitsplatte minus der Breite des 1. Sägeschnitts zuzüglich einen Millimeter Spielraum nehmen müssen. Da die Säge bei dem vorhandenen Material verlaufen kann, sollten Sie zur Sicherheit das Loch für Ihr Stichsägeblatt gezielt mittig auf die vordere Linie der Aussparung setzen. Jetzt müssen Sie nur die Säge gerade bis zu den jeweiligen Schnitten führen, dabei sollte der Pendelhub unbedingt ausgeschaltet sein.

Wenig Aufwand – Große Wirkung

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, doch mit etwas Geschick können Sie sich Ihr eigenes kleines Kunstwerk schaffen, welches Ihr Zuhause optisch gekonnt in Szene setzt. Gehen Sie Schritt für Schritt vor und lassen Sie sich von kleinen Misserfolgen nicht entmutigen.

Image: Thinkstoc, Hemera, Nuno Faustino

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