So werden dunkle Wände wieder strahlend weiß

Wird ein Zimmer renoviert oder steht ein Umzug in eine andere Wohnung an, ist es an der Zeit, den Wänden einen neuen Glanz zu verleihen. Vor besonderen Herausforderungen steht ihr, wenn ihr ein dunkles Blau oder tiefes Braun mit neutralem Weiß überstreichen möchtet. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass ihr mit dem richtigen Streichwerkzeug fast immer auf der sicheren Seite steht und hierfür lieber einen Cent mehr investieren solltet.

Das richtige Werkzeug

Ich rate euch zu einem hochwertigen Farbroller, der über eine mittlere Florlänge verfügt und im Optimalfall aus künstlich angefertigtem Lammfell bestehen sollte. Entscheidet ihr euch aus Kostengründen für eine preiswerte Walze, lauft ihr Gefahr, dass die Wandfarbe nicht überall gleichmäßig verteilt wird und die darunterliegende Schicht aufgrund der schlechten Deckung auch noch nach mehrmaligem Streichen durchschimmert. Möchtet ihr eure Maler-Fähigkeiten an leicht strukturierten oder glatten Wänden unter Beweis stellen, empfehle ich euch eine Florlänge von rund zwölf Millimetern.

Deckkraftklassen beachten

Um euch die Wahl der richtigen Farbe zu erleichtern, solltet ihr euer Hauptaugenmerk auf die Deckkraftklasse legen. Die jeweilige Klasse findet ihr auf dem Farbeimer – sie variiert zwischen den Abstufungen eins bis vier. Erscheint auf dem Farbeimer eine Eins, könnt ihr bedenkenlos zugreifen, da es sich hierbei um die beste Deckkraftklasse handelt. Möchtet ihr eine dunkle Wand in einer hellen Farbe streichen, würde ich euch im Gegenzug von der schwächeren Deckkraftklasse Drei oder Vier abraten.

IMG: LeitnerR – Fotolia

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