Vögel überwintern mit selbst gebautem Futtersilo

Ein Futtersilo ist eine gute Möglichkeit, um Vögel beim Überwintern zu unterstützen. Anders als bei einem herkömmlichem Vogelhäuschen haben sie hier zwar keinen Unterschlupf, dafür bleibt ihr Futter aber trocken und sauber.

Denn ein Futtersilo ist so angelegt, dass die Vögel nicht darauf sitzen und es verschmutzen können. Um das Überwintern für Vögel möglichst angenehm zu gestalten, lässt sich jedoch das Prinzip des Futtersilos mit dem eines selbst gebauten Vogelhäuschens problemlos kombinieren. Der wichtigste Bestandteil ist dabei der Futterspender, der nicht nur für einen kontinuierlichen Nahrungsfluss sorgt, sondern das Futter vor Wind, Wetter und Schmutz schützt.

Vögel überwintern: Ein Futtersilo bauen

Damit dieser Vorteil nicht verloren geht, wenn man den Futterspender mit einem Vogelhäuschen kombiniert, sollte die Nahrungsstelle am besten an einer Außenwand des Nistplatzes angebracht werden. Möchte man keinen fertigen Futterspender aus dem Baumarkt verwenden, besteht die einfachste selbst gebaute Variante lediglich aus ein paar Holzbrettern und einer alten Flasche.

Man benötigt also eine leere Flasche mit einem breiten Hals, in dem die Körner nicht einfach stecken bleiben können. Außerdem drei Holzscheiben oder quadratische Bretter, die in ihren Grundmaßen etwas größer sind als die Flasche: etwa zwei Zentimeter Kantenlänge mehr als der Durchmesser der Flasche beträgt reichen schon. Nun fehlt noch ein starkes Brett, das etwas länger als die Flasche hoch und so breit wie die ausgewählten Holzscheiben ist, sowie geeignete Holzschrauben.

Futtersilo selbst gebaut: So geht’s

Eine der Holzscheiben bleibt unversehrt. Auf die zweite setzt man die Flasche mittig mit dem Boden auf, zieht ihren Umriss mit einem Bleistift nach und sägt den Kreis anschließend aus. Die dritte Holzscheibe bekommt ebenfalls ein Loch, das der Breite des Flaschenhalses entspricht.

Aus dem ausgeschnittenen Kreis sägt man ein Dreieck, das als Stütze für die untere Holzscheibe fungiert. Mit einem rechten Winkel wird des an das untere Ende des Brettes angeschraubt, das als Halterung dienen soll, gestützt auf die obere Kante des Dreiecks schraubt man dann die unversehrte Scheibe ebenfalls an das Brett, sodass ein Boden entsteht.

Die zwei übrigen Holzscheiben werden so an das Brett geschraubt, dass die Flasche kopfüber darin hängen kann und ihre Öffnung drei bis fünf Zentimeter über der Bodenplatte schwebt. Die oberste Scheibe, die nur als Halterung dient, damit die Flasche nicht zu den Seiten hin wegkippen kann, sollte dabei nicht zu weit oben angebracht werden. Idealerweise ragen einige Zentimeter des Flaschenbodens über das Holz hinaus, so kann man die Flasche jederzeit gut greifen und aus ihrer Halterung ziehen, um sie neu zu befüllen.

Das Futtersilo befüllen

Die Flasche wird nun einfach mit Körnern und Vogelfutter gefüllt. Dann verschließt man der Einfachheit halber die Öffnung mit etwas Klebeband, hängt die Flasche von oben in die Halterung ein und entfernt das Klebeband vorsichtig. Nun rutscht das Futter von allein aus dem Flaschenhals, türmt sich jedoch am Boden auf und stoppt dadurch von allein. So gelangt immer nur Nachschub nach draußen, wenn etwas von dem Futter gefressen wurde, und der Rest bleibt sicher, trocken und sauber in der Flasche.

Eine weitere einfache Variante, eine Futterstelle zu basteln:

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